Shopify Blog: So generierst du mehr Kunden und Umsatz

Wie dein Shopify Blog für mehr Kunden und Umsatz sorgt

Klar, als Content-Marketing-Agentur sind wir heavy user der Shopify Blog Funktionen. Aber das hat natürlich auch einen triftigen Grund: Besonders während der Coronavirus-Pandemie haben sich Blogs zur regelrechten Lebensader innerhalb der Unternehmens-Kommunikation entwickelt. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass mittlerweile 77% der Fortune 500 Unternehmen auf Blogs setzen. Dabei vertreten 56% der Marketer die Meinung, dass Websites mit Blogs zu den leistungsstärksten Kanälen im digitalen Marketing gehören.

Shopify Blogging sorgt dabei nicht nur für einen größeren Kundennutzen, sondern bringt bestenfalls auch viel Traffic auf deinen eigenen Shopify Shop. Gleichzeitig baust du damit Vertrauen auf und kannst dich sogar zum Thought Leader (Meinungsführer) entwickeln, auf den Kunden gerne zurückgreifen werden.

Was genau du für einen guten Shopify Blog brauchst, auf was du dabei achten solltest und wie du mit erfolgreichem Shopify Blogging für mehr Reichweite und Umsatz sorgen kannst, zeigen wir Dir in diesem Beitrag.

Was du zum Shopify Blog wissen musst

shopify blog als bosster für die Rankings der Produkte und Kategorien

Auch für die Rankings von Kategorien und Produkten macht sich Shopify Blogging bezahlt. So konnten wir dank hochwertigen Inhalten den Umsatz eines Shops aus der Google Suche um mehr als 500% steigern und alle Kategorien in den Top 10 der Suchergebnisse platzieren.

Was ist ein Blog?

Bevor wir uns dem „How-To“ des Shopify Bloggings widmen, müssen wir erst einmal verstehen, was ein Blog überhaupt ist und welchen Nutzen er für dein Unternehmen hat.

Blogs haben sich in den frühen 90er Jahren entwickelt und wurden ursprünglich als persönliche Online-Tagebücher verwendet. Sie dienten ausschließlich der Verbreitung individueller Ansichten, die Menschen im Internet teilen wollten. Dabei konnte man sich über Kommentarfunktionen mit Internetnutzern aus aller Welt austauschen.

Heute gibt es über 600 Millionen Blogs im Internet und es werden täglich mehr. Vor allem Unternehmen und Shops haben den Nutzen von Blogs für sich erkannt und setzen ihre Blog Beiträge zielgerichtet in der Kundenkommunikation ein.

Blog vs. Website

Viele Menschen kennen den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen einem Blog und einer Webseite nicht und fragen sich oft, warum sie einen Blog brauchen, wenn sie sowieso schon eine Webseite betreiben. Der größte Unterschied besteht vor allem in der Aktualität.

Eine erfolgreiche Website wird gebaut und steht dann erst einmal. Die Inhalte sind dabei meist statisch und werden nicht sehr häufig aktualisiert. Ein Blog aber lebt von aktuellen Themen und der Kommunikation mit Lesern. Hier können Nutzer Kommentare zu den Blog Beiträgen hinterlassen und ihre Meinungen über Produkte oder Unternehmen äußern.

Ein Redaktionsplan ist eine enorme Hilfe für den Erfolg deines Blogs. Nur mit einer konsequenten Strategie kann sich das Blogging dauerhaft bezahlt machen. Wenn du dabei Hilfe benötigst, sind wir gerne für dich da!

Vorteile eines Shopify Blogs

Neben einer weiteren Säule innerhalb der Unternehmenskommunikation bieten Shopify Blogs viele weitere Vorteile, die du unbedingt genauer unter die Lupe nehmen solltest.  

Statistiken zeigen dabei, dass Unternehmen mit Blogs bis zu 67% mehr Leads einfahren können als Unternehmen ohne Blogs. Dabei gilt vor allem interessanter Content mit einem bestimmten Mehrwert für Kunden als einer der Hauptgründe, um mit einer Marke zu interagieren. Wir konnten bei einem Projekt innerhalb von nur drei Monaten mithilfe hochwertiger Inhalte und zielgerichteten Blog-Beiträgen nicht nur die Rankings aller Kategorieseiten extrem verbessern, sondern auch den Umsatz des Shopify Shops aus der Google-Suche um mehr als 500% steigern! Der Wert von Ratgeber-Inhalten in einem Onlineshop wirkt sich nicht nur durch neue Besucher in deinem Blog positiv aus, sondern pusht auch die Relevanz und Autorität deiner Umsatzbringenden Seiten. So sind Blog Beiträge wunderbare Hilfsmittel für alle weiteren Inhalte und das im Gegensatz zu Social Media Posts nicht nur kurzfristig, sondern für immer.

Stell dir folgende Situation vor: Als Shopbetreiber googelst du sicherlich hin und wieder nach erfolgreichen Marketingmaßnahmen. Dabei werden dir immer wieder Blog Beiträge eines bestimmten Unternehmens in den Suchergebnissen angezeigt. Womöglich wirst du diesem bestimmten Unternehmen mehr Vertrauen schenken als einem Unternehmen, von dem du noch nie etwas gehört hast. Dadurch wird für dich dieses Unternehmen automatisch zum Thought Leader im Marketingbereich.

Dadurch wächst die Reichweite des Unternehmens. Sie erhalten mehr Traffic auf ihre Webseite und können Kunden abgreifen, die sie anschließend persönlich betreuen. Und genau das ist die Magie von Blogs.

Weitere Vorteile:

  • Bis zu 97% mehr Inbound Links durch Blogs
  • Indexierung der Webseite um 434% durch Blogs steigern
  • Mehr Reichweite durch SEO optimierte Beiträge
  • Indirekte und dauerhafte Werbung für deinen Onlineshop

Der optimale Content für Deinen Shopify Blog

Zahlen und Fakten sind ja schön und gut – aber wenn der Bloginhalt selbst mangelhaft und minderwertig ist, wirst du neben ungewollter Mehrarbeit eher nichts davon haben. Wenn du deine Blog Beiträge selbst schreiben möchtest, solltest du dich vorab mit den wichtigsten Techniken vertraut machen und mindestens hier fleißig weiterlesen.

Für einen erfolgreichen Blog in deinem Shopify Shop ist es extrem wichtig, den richtigen Content in der richtigen Art und Weise darzustellen. Das typische „Keyword-Stuffing“, welches noch in den frühen 2000er Jahren der Status Quo von Suchmaschinenoptimierung war, ist heute schon lange Geschichte.

Nicht nur der Leser, auch Google wird es dir danken, wenn du stattdessen möglichst sinnvolle und unterhaltsame Inhalte schaffst. Worauf Du dabei genau achten solltest, zeigen wir dir jetzt. 

Shopify Apps zur Umsatzsteigerung

Deinen Shopify Blog kannst du übrigens auch mit Shopify Apps ausstatten, die dir bei der Steigerung der Reichweite helfen und für eine gute SEO sorgen. Diese findest du bei den Apps unter dem Bereich Marketing.

Inspiration für gute Blog-Themen kannst du auch offline finden. Ein guter Ausgangspunkt sind zum Beispiel relevante Fachmagazine.

Eine gute Recherche ist das A und O

Bevor du Inhalte für Deinen Shopify Blog aufsetzten willst, solltest du dich ein wenig auf dem Markt und auch bei deinen Konkurrenten umsehen. Was wird veröffentlicht? Welche Themen sind gerade aktuell und passen sogar gut zu deinem Shop? Und vor allem: Was suchen deine Kunden, bevor sie ihre Kaufentscheidung treffen?

Der erste Weg führt die Meister daher zu Google. Hier kannst du nicht nur Trends verfolgen, sondern auch herausfinden, welche Blogs besonders hoch eingestuft werden und wie sie aufgebaut sind.

Auch Tools wie Answer The Public können Aufschluss darüber geben, welche Fragen in Verbindung mit deinem Schlagwort im Internet gesucht werden: Die perfekte Grundlage für einen Shopify Blog mit Mehrwert!

Relevante Keywords finden

Zu einer guten Recherche gehört auch die Analyse von relevanten Keywords, die zu deiner Marke, deinem Branding aber auch zu deinem E-Commerce Angebot passen und dabei gleichzeitig auf dein Shopify SEO Konto einzahlen.

Für die Keyword-Recherche kannst du beispielsweise Google Ads und den Keyword Planner nutzen. Es gibt aber noch viele weitere Tools, die dich auf der Suche nach Keywords unterstützen können, zum Einstieg auch kostenlose Versionen von wie Ubersuggest oder Seobility.

Wenn du nun einen groben Überblick über das Thema und dazu relevante Keywords hast, kannst du nun endlich mit der Texterstellung für deinen Shopify Blog beginnen.

Hochwertige Texte für mehr Traffic

Wie bereits erwähnt, kannst Du Dich gerne – was die Texterstellung angeht – von anderen Blogs inspirieren lassen. Doch vermeide es, Inhalte einfach zu kopieren. Das kann teuer werden, wenn dir eine Abmahnung ins Haus flattert:

Es kann aber vor allem dazu führen, dass Google deinen Blog wegen „Duplicate Content“ bestraft und ihn gar nicht erst in den Suchergebnissen auftauchen lässt. Und das will eigentlich niemand für sein Unternehmen, richtig?

Du schreibst in Deinem Shopify Blog aber nicht nur für Suchmaschinen, sondern vor allem für echte Menschen. Deshalb ist es sehr wichtig zu wissen, wer die Menschen sind, die deinen Blog lesen und dementsprechend zu verfahren. 

Kennst Du Deine Zielgruppe?

Bei der Texterstellung selbst solltest du nicht nur wissen, WAS du schreibst, sondern auch für WEN du schreibst. Als Shopify Partner richten wir uns beispielsweise an Shopify Händler und die, die es werden wollen. Aber so global lässt sich im Marketing natürlich noch nicht wirklich eine Strategie entwickeln. Das Kennenlernen deiner Brand, deiner Werte und deiner Zielgruppen ist für uns in der Praxis immer der wichtigste und aufwändigste Part für die Ausarbeitung eines erfolgversprechenden Content-Plans. Möglichst genaue Kenntnisse über deine Zielgruppe sind also essentiell für deinen Erfolg. Immerhin unterscheidet sich die Ansprache, Tonalität und auch die Kernaussage – je nach Zielgruppe – drastisch.

Blogs, die leckere Rezepte vorstellen, lesen sich ganz anders als Blogs, die Themen rund um Management behandeln. Und genau nach diesen Prinzipien solltest du deinen Shopify Blog aufbauen. Stelle fest, für wen genau du schreiben möchtest und welchen Mehrwert du deiner Zielgruppe geben möchtest.

Richtige Grammatik und Rechtschreibung

Natürlich solltest du deine Texte immer auf Rechtschreibung und Grammatik überprüfen, wenn du sie selbst schreibst. Korrekte Texte zeugen nämlich von Seriosität und Vertrauenswürdigkeit und sind sehr gut für den Lesefluss.

Auch Google belohnt korrekte Texte mit einer längeren Verweildauer. Gute Texte erhalten automatisch mehr Interaktionen: Dadurch vermittelst du Google eine hohe Qualität, die sich wiederum in deinem Google-Ranking widerspiegelt.

Zusätzlich bietest du so die optimale Möglichkeit, um Backlinks zu generieren, denn guter Content wird gerne weiterverlinkt.

Verkaufsfördernde Überschriften

Neben dem eigentlichen Text gelten Überschriften als DER Erfolgsfaktor für einen erfolgreichen Shopify Blog. Überschriften sind meist das, was Lesern zuallererst ins Auge fällt. Langweilige Überschriften und Titel werden also schon in den ersten Sekunden aussortiert.

Am erfolgreichsten sind dabei Überschriften, die Interesse wecken, wie:

  • 5 Gründe, warum Du XY brauchst
  • Deshalb ist XY gut für Unternehmen
  • Dein Guide für XY
  • Checkliste: Die Anleitung für XY

Aus dem Titel sollte also bereits zu erahnen sein, welchen Mehrwert Dein Beitrag leisten kann. Hier kannst du dich austoben und deiner Fantasie freien Lauf lassen.

Vermeide auch zu lange Textblöcke. Ein optimaler Textabschnitt weist ca. drei vollständige Sätze auf und sollte nicht mit zu vielen Kommata gestört werden. Längere Abschnitte kannst du optimal mit Zwischenüberschriften „auflockern“.

Das hat vor allem den Hintergrund, dass immer mehr Nutzer über ihre Smartphones auf Websites zugreifen. Längere Textblöde sind für mobile Nutzer deutlich schwerer zu lesen.

Übrigens: Dein stärkstes Keyword solltest du IMMER auch in die Überschrift packen!

Die optimale Verlinkung

Um deinen Onlineshop und deine Produkte oder Dienstleistungen auf deinem Blog vermarkten zu können, solltest du dabei relativ diskret vorgehen. Menschen, die deinen Blog aufsuchen, suchen meist nach einer Hilfestellung und wollen nicht mit Produkten bombardiert werden.

Hierzu kannst du mögliche Produkte innerhalb deines Textes verbauen und daraufhin verlinken. Neben solchen Verlinkungen kannst du auch auf hochwertige Seiten oder eigene, weitere Blogs verlinken. Auch das boostet deinen Blog, denn externe und interne Verlinkungen sind von Google gerne gesehen!

Passendes Bildmaterial

Ein Blog ohne Bilder und Videos ist wie Spaghetti ohne Sauce. Man kann sie zwar notfalls essen, sie schmeckt aber nicht ganz so gut. Glücklicherweise gibt es auch für das kleine Budget genug kostenlose Anbieter, die hochwertige und lizenzfreie Bilder zur Verfügung stellen, neben Burst von Shopify besipielsweise Pixabay oder Freepik. Lediglich eine Namensnennung ist hier notwendig – und auch fair.

Lasse Bilder in deinem Shopify Blog sprechen, um deine Inhalte noch interessanter zu machen

Wenn du selbst nicht über qualitativ hochwertige Bilder verfügst, kannst du auch auf Stockfoto-Plattformen zurückgreifen. Ein gute Adresse ist zum Beispiel unsplash.com

Beispiele guter Shopify Blogs

Als Inspiration haben wir dir hier eine kleine Liste von Shopify Blogs aufgeführt, die alle gängigen „Regeln“ für optimierte Blogs einhalten und mit wertvollem Content überzeugen können:

Fazit: Blog, ja! Aber mit Köpfchen

Ein Blog ist nicht mehr einfach nur eine Art Online-Tagebuch: Unzählige Unternehmen nutzen Blogs deshalb als erfolgreiches Marketing Instrument und können Leads, Reichweite und Umsatz drastisch steigern.

Durch die enge Kundeninteraktion, die Blogs ermöglichen, entsteht dabei ein unglaublicher Mehrwert für deinen Shopify Shop und dein Brand-Marketing. Damit kannst du in deiner Nische DER Ansprechpartner werden und fast nebenbei deine eigenen Produkte vermarkten.

Dazu solltest du mindestens die Tipps aus diesem Artikel beachten, um deinen Blog nicht in den Weiten der Suchergebnisse zu verlieren, sondern als echten Unternehmens-Booster nutzen zu können.

Wenn du Fragen hast oder Unterstützung beim Content-Marketing und dem Aufbau deines Shopify Blogs benötigst, freuen wir uns, von dir zu hören – Schreib uns einfach an!


Facebook Werbekonto gesperrt: So vermeidest du die Sperre!

Facebook Werbekonto gesperrt: So vermeidest du die Sperre!

Offensichtlich ein häufiges Problem in der Shopify Community: Das Facebook Werbekonto wurde gesperrt! Damit liegen schnell alle Werbe-Aktivitäten auf Eis, der Umsatz bricht ein und eine (schnelle) Behebung ist meist nicht in Sicht. Der Support lässt zweifellos zu wünschen übrig und als Shopify-Händler bist du meist nur ein winziger Fisch im riesigen Ozean der Werbeeinnahmen von Facebook. Deshalb gilt: Erst denken, dann handeln und Vorsicht ist besser …Worauf solltest du also achten, damit dein Facebook Werbekonto erst gar nicht gesperrt wird? Hier sind unsere 9 besten Tipps!

Facebook Ads Sperre: Wie du vermeiden kannst, dass dein Werbekonto gesperrt wird
  1. Halte dich an die Facebook Richtlinien

So blöd das klingt: In den allermeisten Fällen liegt die Ursache einer Sperrung des Facebook-Werbekontos in einem einfachen Versäumnis. Bevor du also Facebook verfluchst und mit immer neuen Fake-Accounts versuchst, neue Werbekonten zu eröffnen: Lies dir die Richtlinien durch. Verstehe, was dort steht. Halte dich daran.

  1. Nutze echte Profile

Auch das klingt zu einfach, um wahr zu sein. Was wäre dein erster Eindruck, wenn ein Kunde namens „Matt Wurst“, „Sergey Fährlich“ oder „Kurt Zeitgedächtnis“ in deinem Shopify Store bestellt? Und warum sollte es Facebook anders gehen? Facebook darf von seinen Nutzern die Angabe des Klarnamens verlangen und hat natürlich bei seinen Kunden ein noch höheres Interesse an ihrer Authentizität. Also: Echter Name, echtes Profilfoto und du wirkst gleich seriöser. Klingt logisch? Ist es auch. Im Übrigen mag Facebook echte Profile, die nicht nur als Werbetreibende agieren. Lege dir also nicht irgendein Profil an, mit dem du ausschließlich im Business Manager unterwegs bist, sondern nutze besser dein „übliches“ Profil dafür.

  1. Die Unternehmensverifizierung: Machen

Schlägt in die gleiche Kerbe und sollte eigentlich offensichtlich sein. Bei der Einrichtung des Business-Managers – und natürlich schaltest du NUR von dort deine Ads, nicht wahr?! – solltest du dein Unternehmen von Anfang an verifizieren. Das ist nicht kompliziert, dauert nicht lange, kann dir aber langanhaltende Kopfschmerzen ersparen. Wie die Verifizierung deines Unternehmens geht, steht hier.

  1. Den Ad-Manager „aufwärmen“

Jetzt wird es langsam ein wenig technischer, wenngleich viele user schon über die Hürden 1-3 stolpern. Die Erfahrungswerte belegen immer wieder, dass der Ad-Manager ein Sensibelchen sein kann. Wenn du also einen neuen Account angelegt hast und vom ersten Moment an mit hunderten oder tausenden Euro Werbebudget pro Tag losläufst, wirkt das verdächtig. Das liegt einfach daran, dass es nicht dem gängigen Verhalten entspricht. Facebook bewertet alles automatisiert und krasse Abweichungen von der Norm meldet der Algorithmus schnell als verdächtig. Das „Aufwärmen“ heißt in der Praxis: Fange klein an und skaliere im laufenden Betrieb. Natürlich gilt das nicht mehr, wenn du schon mehrere Kampagnen mit hohen Budgets geschaltet hast. Aber auch nach einer längeren Werbepause kann dieses Vorgehen helfen, die Performance deiner Anzeigen zu steigern.

  1. Budgets skalieren

Ähnlich wie beim Aufwärmen des Facebook Ad-Managers solltest du auch beim Skalieren der Werbebudgets nicht übertreiben. Eine Erhöhung um deutlich mehr als 50% pro Tag ist besonders zu Beginn deiner Kampagnen nicht ratsam. Das hat zusätzlich zum Schutz vor der Sperrung deines Accounts auch einen praktischen Hintergrund. Eine Kampagne, die erst zwei oder drei Tage läuft, lässt sich kaum seriös auswerten. Weil dir einfach die Datenbasis fehlt, um seriöse Schlüsse zu ziehen. Gib dem Algorithmus etwas Zeit, zu lernen und erhöhe dein Budget nach und nach bei den performanten Anzeigen.

  1. Setze kein Enddatum deiner Kampagnen

Auch wenn es ein praktisches Feature ist: Facebook mag Kampagnen, die möglicherweise ewig durchlaufen lieber als kurzfristige Aktionen. Das bedeutet nicht, dass du deine Kampagnen nicht jederzeit beenden oder pausieren kannst. Aber: Wenn du Facebook von Beginn an zeigst, dass du nur für wenige Tage werben möchtest, ist deine Kampagne aus der Sicht des Verkäufers (Facebook) weniger interessant als andere, die längere Laufzeiten haben. Und da die Werbeplätze endlich sind – besonders in den Phasen, in denen alle werben wollen – konkurrierst du natürlich auch mit anderen um die Reichweite in deinen Zielgruppen.

  1. Optimiere nicht direkt auf Conversions

Natürlich willst du Verkäufe erzielen, dafür schaltest du ja Ads. Damit diese gelingen, muss der Algorithmus aber zunächst lernen, wer genau deine Zielgruppe ist und wie dein Content – sowohl deine Creatives, also die Anzeigeninhalte, als auch dein Shop – performen. Starte deine Kampagnen daher lieber mit dem Ziel, Reichweite oder „View Content“ zu erzielen. Lasse Facebook erst dann auf die eigentliche Conversion (Purchase) optimieren, wenn du einige Content-Aufrufe (Minimum 50-100) erzielt hast.

  1. Achte auch auf die Qualität der Landingpages

Auch das ist eigentlich selbsterklärend: Facebook bewertet die Leistung deiner Anzeigen auch anhand der Performance nach dem Klick. Ist deine Landingpage nix, wird auch deine Anzeige nix. Vermeide die unsäglichen drölfzig Pop-Ups, Banner, Rabatt-Codes, Newsletter-Eintragungs-Masken uns alles Weitere dieser Art. Kurz: Gestalte deinen Shop nutzerfreundlich und hochwertig. Genau das will Facebook seinen usern anbieten können. Kommen die aber nach zwei Sekunden schon wieder vom Ausflug über deine Ads zurück, weiß Facebook: Das war nicht relevant.

  1. Bleibe glaubwürdig

Wenn das dritte Fake-Profil versucht, dieselbe Website zu bewerben …Du weißt schon, was gemeint ist. Versuche zunächst, die Ursachen der Probleme mit dem launischen Facebook-Algorithmus zu erörtern und diese in Zukunft zu vermeiden. Wer dieselben Fehler wiederholt, wird dadurch nicht besser und ganz sicher keine erfolgreichen Ads schalten können.

Fazit: Die Sperrung deines Ad-Accounts vermeiden

Wenn du diese 9 Tipps beherzigst, solltest du eigentlich keine Probleme mit der Sperrung deines Facebook-Werbekontos bekommen. Ganz ähnlich verhält es sich oftmals auch mit Aktivitäten rund um die Suchmaschinenoptimierung für Shopify. Auch Google hat sehr detaillierte Webmaster-Guidelines veröffentlicht, die scheinbar kaum jemand liest. Was bei der Gebrauchsanweisung einer Zahnbürste verschmerzbar sein mag, gilt aber nicht für den ernsthaften Betrieb eines Online-Business. Denn Unwissenheit schützt auch hier vor Strafe nicht.


Shopify und Tiktok: Affiliate Network auf dem Weg!

Shopify und Tiktok: Affiliate Network als nächster Step der Kooperation?!

Offenbar arbeiten Shopify und die Videoplattform Tiktok am nächsten Schritt ihrer Kooperation. Und der scheint ein gewaltiger zu werden. So sollen Shopify-Händler direkt aus ihrem Shop Affiliate Publisher auf Tiktok gewinnen können. Was sich genau dahinter verbirgt und warum das „Content and Commerce“ Netzwerk von Shopify das Potenzial zum echten Game-Changer hat, haben wir hier für euch beleuchtet.

Shopify und Tiktok Kooperation

Der logische nächste Schritt in der Evolution von Shopify

Shopify verfolgt seit jeher den Ansatz, neben großen Marken auch kleinen Händlern alles an die Hand zu geben, um im globalen Handel erfolgreich bestehen zu können. Auch und gerade in Abgrenzung zu den Marktplätzen wie Amazon oder ebay. Die greifen zwar einen beträchtlichen Anteil der Kunden im e-commerce ab, dafür aber auch einen ebenso beträchtlichen Anteil am Umsatz der Händler. Ein nachhaltiges Brand-Marketing ist auf diesem Weg schlicht nicht möglich. Zu groß ist der Konkurrenz- und Preisdruck durch die Marktplätze und die schnelle Adaption der Produktideen durch Lieferanten mit „günstigeren“ Fertigungsmöglichkeiten. Shopify lässt seine Händler dagegen mit geringen Einstiegs- und laufenden Kosten weitgehend unbehelligt von den üblichen Baustellen bei der Digitalisierung des eigenen Handels-Business und stellt in deutlicher Abgrenzung zu Amazon die Bedürfnisse der Händler in den Mittelpunkt seiner Bestrebungen.

Content und Commerce-Netzwerk von Shopify: Ein echter Paukenschlag

Nun geht Shopify ganz offensichtlich den nächsten Schritt dieser Evolution. Denn ein guter Onlineshop alleine verheißt noch keinen Umsatz. Alle Marketing Maßnahmen rund um Shopify SEO, GoogleAds oder Social Media-Aktivitäten waren bislang jedoch weitgehend unabhängig vom Betrieb des Shopify Shops anzupacken. Native Integrationen wie Facebook Pixel oder Google-Shopping Feeds erleichterten zwar das Setup ungemein, für die Umsetzung nötiges Know-How müssen sich die Händler aber selbst aneignen oder durch eine Shopify Partner Agentur dazubuchen. Mit dem „Content und Commerce“-Netzwerk soll das offensichtlich in Zukunft noch einfacher und direkt aus dem Store möglich sein. Der Shopify Shop ist dann nicht mehr nur die direkte Schnittstelle zu deinen Kunden, sondern auch zu deinen Marketing-Kanälen. Und das kann dir als Händler nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch externe Kosten einsparen, die du wiederum direkt als Media Budget zur Verfügung haben könntest.

shopify tiktok kooperation affiliate publisher im shopify shop

Mehr Motto als Deko: Wandbild beim Verlassen des Aufzugs vor den Shopify-Büros in Ottawa. Offenbar ist auch Tiktok auf dem Mothership gelandet.

Tiktok soll der erste Partner als direkter Affiliate Publisher werden

Seit Oktober 2020 sind Shopify und Tiktok eng verbandelt. Mit der Tiktok-App lassen sich Video-Ads direkt aus dem Shopify Dashboard erstellen und publizieren. Die neuen Pläne gehen aber nochmal einen ganzen Schritt weiter. Wie die geschätzten Kollegen von OMR berichten, testet Shopify bereits ein neues Feature, welches das Online Marketing im e-commerce fast schon revolutionieren könnte. So sollen Händler ihre Produkte direkt im Shop für Affiliate Publisher auf Tiktok anbieten können. Eine Möglichkeit dazu wäre die Anbindung an den Tiktok Creator Marketplace, der bislang eher der klassischen Kooperations-Vermittlung vergleichbar zu den unzähligen Influencer-Portalen ist.

Ein neuer Absatzkanal über Tiktok?

Damit würde für Shopify Nutzer ein neuer und direkter Absatzkanal entstehen, der viele Stunden Recherche, Vermittlung und Abrechnungsaufwand sparen könnte. Die genauen Konditionen sind leider bislang noch unbekannt, doch die Hoffnung auf eine Abwicklung der Provisionszahlungen an die Tiktok Creator sowie ggfs. an die Plattformen selbst über Shopify ist sicherlich nicht unbegründet. Die Kurzvideo-Plattform plant seit längerem, die Aktivitäten im e-commerce auszuweiten. So sollen in naher Zukunft Produkteinbindungen in den Videos ähnlich wie auf instagram und Facebook möglich sein.

Wettbewerbsvorteil für Shopify und Händler

Das Angebot direkter Absatzmöglichkeiten innerhalb des Shop-Systems würde den technischen Vorsprung von Shopify vor Konkurrenten wie Magento, WooCommerce oder Shopware noch einmal wesentlich erhöhen. Tiktok erscheint als ein starker Partner für den Start der Funktion: Die App soll noch in diesem Jahr mehr als 1,2 Milliarden aktive monatliche Nutzer aufweisen und verzeichnet durch die erfolgreichsten Creator bereits heute Videoaufrufe im Milliardenbereich. Hinsichtlich der möglichen Reichweite ein echtes Schwergewicht auf dem Markt. Auch Instagram arbeitet bereits an einer eigenen Affiliate-Lösung und könnte dieses Portfolio in Zukunft um die wichtigsten Zielgruppen von Shopify-Händlern erweitern. Auch wenn schon heute die Anbindung an die eigenen Social-Media-Kanäle aus dem Shopify Shop konkurrenzlos einfach möglich ist: Die Steuerung von Influencer-Kampagnen über den eigenen Shop wäre ein echter Hammer. Für Shopify, für Tiktok und vor allem für dich als Händler.


Brand Marketing: So baust du eine Marke auf

Brand Marketing: So baust du eine Marke auf

Eine Marke ist mehr als nur das Gesicht eines Unternehmens: Es ist ein ganzheitliches Konzept, auf deren Basis ein Unternehmen wiedererkannt und wahrgenommen wird. Vor allem große Marken, wie Apple, Windows oder Netflix haben eines gemeinsam. Ein ausgeklügeltes und gewinnbringendes Brand Marketing. Hier zeigen wir dir, was Brand Marketing überhaupt ist, was du dabei beachten solltest und wie du mit einem gelungenen Markenaufbau dein Unternehmen auf einen nachhaltigen Erfolgskurs führen kannst.

So wirst du zur Marke

  1. Brand Marketing: Definition
  2. Stimmigkeit als Grundgerüst einer Marke
  3. Brand Marketing Strategie
  4. Das solltest du beim Brand Marketing vermeiden
Brand Marketing bei Netflix

Brand Marketing Definition

Die Definition einer „Marke“ ist auf den ersten Blick selbsterklärend. Trotzdem führt der Begriff überraschenderweise häufig zu Missverständnissen. Ist mit einer Marke das Logo eines Unternehmens, seine Farben oder der Name gemeint? Oder wird damit eher die gesamte Identität einer Firma beschrieben? Bevor wir also direkt ins Brand Marketing springen, wollen wir zunächst einmal den Begriff „Marke“ definieren.

Was ist eine Marke?

In der Vergangenheit wurde der Begriff „Branding“ vor allem mit Produktbeschriftungen und Werbemitteln in Verbindung gebracht. Doch eine Marke ist weitaus mehr: Eine moderne und starke Marke braucht vor allem Persönlichkeit, die ein möglichst großes Publikum anspricht und über alle Plattformen hinweg gleich gut funktioniert: Sei es in deinem Onlineshop, auf Social Media, auf Websites, auf Plakaten oder auf der Verpackung. Die Marke ist also die Repräsentation deines Unternehmens und teilt deinem Publikum dadurch mit, wer du bist, was du machst, welche Qualität deine Produkte oder Dienstleistungen haben und ob du ein gutes Image in deiner Zielgruppe hast.

Was ist Brand Marketing?

Brand Marketing hingegen präsentiert die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens im Einklang mit der Marke. Brand Marketing, auch als Branding bekannt, beschäftigt sich vor allem mit unterschiedlichen Strategien, die eine Marke formen und auf langfristige Sicht beeinflussen sollen.

Mit Brand Marketing verfolgt man mindestens folgende Ziele:

  • Identität und Persönlichkeit herausstellen
  • Werte und Philosophie vermitteln
  • Loyalität und Vertrauen stärken
  • Reichweite ausbauen

Dabei ist Brand Marketing mehr, als das Logo überall hinzupflastern, wo es nur geht: Brand Marketing ist das Bindeglied zwischen einem Produkt oder einer Dienstleistung und einem Publikum, also potentiellen Kunden. Oftmals wird die Wichtigkeit von Brand Marketing unterschätzt, da dieser Prozess viel Zeit in Anspruch nimmt und sich ständig weiterentwickelt. Diese Zeit musst du vor allem schon vorab aufbringen – wenn diene Brand Marketing Maßnahmen funktionieren sollen, musst du dir schon vorher darüber im Klaren sein, was deine Marke ausmacht, wer deine Zielgruppe ist und wie du sie erreichen kannst.

Brand Marketing: Aufbau einer Marke im Shopify Shop. Beispielhaft Coca Cola

Stimmigkeit als Grundgerüst einer Marke

Mit einem erfolgreichen Brand Marketing erhalten deine Produkte oder Dienstleistungen automatisch einen höheren Wert. Schauen wir uns dazu ein paar Beispiele an:

Wieso lassen sich Menschen lieber von Netflix unterhalten, als auf andere Online-Streaming-Angebote zurückzugreifen, die eventuell sogar mehr Angebot für weniger Geld bieten? Die Antwort ist ganz einfach: Weil die Marke Netflix stimmig, wiedererkennbar und vertrauenswürdig ist. Ein einheitliches Branding erlaubt es Unternehmen also, höhere Preise zu verlangen und ihr Produktangebot zu erweitern.

Apple ist eines der Parade-Beispiele für eine stimmige Marke. Durch das starke und authentische Brand Marketing konnte sich das Unternehmen als innovativer Vorreiter innerhalb der Tech Industrie positionieren. Im Zentrum der Marke steht eine vermeintlich hohe Produktqualität und Innovationskraft. Vor allem über das Marken-Image schafft es Apple, die teuersten Smartphones auf dem Markt zu verkaufen, ohne dafür die besten Geräte anbieten zu müssen.

Bei der Veröffentlichung des ersten MacBook Air demonstrierte Apple die einzigartigen Features des MacBooks – aber aus der typischen „Apple“-Perspektive, die bis heute so wiederzufinden ist. Hast Du also eine stimmige und starke Marke, kann jede Form der Kommunikation die Aufmerksamkeit steigern und die Marke als solches stärken. Spätestens jetzt solltest du dich mit der Reichweite deiner Kommunikation befassen – als Content Marketing Agentur stehen wir dir gerne mit Rat und Tat zur Seite! Natürlich funktioniert das auch in die andere Richtung. Under Armour beispielsweise hat es sich mit seiner Zielgruppe nachhaltig verscherzt. Durch Fehltritte wie Trump-Unterstützung und dem Sponsoring von Großwildjägern hat das Unternehmen sein eigenes Image ruiniert und ist „vom großspurigen Nike-Angreifer zum Pannen-Unternehmen“ mutiert, so Business Insider mit Blick auf den jüngsten Verlust von 550 Millionen Euro.

Brand Marketing Shopify, beispielhaft für falsches Branding Under Armour

Wer konsequent die Werte seiner Zielgruppe missachtet, landet schnell auf den Zuschauerrängen im Brand-Marketing. Großwildjagd und Donald Trump passen eben nicht so recht zum Underdog-Image des Sportatikelherstellers, der deshalb auch das Feld beim FC St. Pauli räumen musste.

Mit der richtigen Brand Marketing Strategie ans Ziel

Wenn du eine Marke aufbauen willst, ist es wichtig, einen langfristigen Plan parat zu haben. Alle Brand Marketing Strategien sollten dabei auf die Unternehmens-Ziele, die Zielgruppe, die konsequente Durchführung sowie auf Emotionen gerichtet sein. Je früher du dir über deine Strategie im Klaren bist, desto besser. Die Erfolge werden sich vielleicht nicht über Nacht einstellen, können dafür aber auch dauerhaft funktionieren. Sobald du weißt, wohin die Reise gehen soll, kannst du deine Ziele schon beim Erstellen deines Shopify Shops, beim Logo-Design und auf allen anderen Kanälen einfließen lassen. Soll SEO ein wichtiger Teil deines Marketings sein? Dann muss die Botschaft schon zu Beginn definiert werden, damit du die Suchmaschinenoptimierung deines Shopify Stores auch die richtigen Ziele ansteuern kann. Worauf du dabei genau achten solltest, haben wir hier zusammengestellt.

1. Definiere Visionen und Ziele

Im ersten Schritt solltest du entscheiden, für was dein Unternehmen überhaupt bekannt sein soll. Darauf kannst du eine Strategie aufbauen, die diese Vision auf allen verfügbaren Kanälen ausspielt. Mögliche Ziele könnten sein:

  • Ich möchte als das führende Unternehmen in meiner Branche angesehen werden
  • Mein Produkt soll DIE Anlaufstelle für professionelle Athleten sein
  • Mein Unternehmen soll Freude machen und Spaß bringen

Bevor du also deine Strategie aufbauen kannst, solltest du dir darüber bewusstwerden, was du überhaupt erreichen möchtest! Diese Ziele und Visionen bilden das Grundgerüst deines persönlichen Brand Marketings. 

2. Finde deine Zielgruppe

Spätestens im zweiten Schritt solltest du dich deiner Zielgruppe widmen. Wenn du deine Zielgruppe nicht erfolgreich identifizierst, werden all deine Brand Marketing Bemühungen ins Leere laufen. Dabei bietet eine Zielgruppe weitaus mehr als nur demographische Daten. Viele Unternehmen lassen sich dazu verleiten, ihre Zielgruppe nur oberflächlich zu betrachten. Stattdessen solltest du deine Zielgruppe in Form einer Buyer Persona detailliert herunterbrechen.

Stellen wir uns folgende Situation vor: Du hast ein Unternehmen, welches 100% ökologische Eiscreme herstellt. Statt deine Zielgruppe als „Mütter mit Kindern“ zu identifizieren, kannst du einen Schritt weiter gehen und beispielsweise folgende Buyer Persona erstellen: „Eltern zwischen 25 und 45 Jahren mit Kindern im Grundschulalter, die gerne ökologische Waren kaufen und dabei stark auf die Inhaltsstoffe achten“. Klingt doch schon viel besser und vor allem zielgerichteter, oder?

Damit weißt du genau, auf welche Ängste, Bedürfnisse und Wünsche deiner Zielgruppe du innerhalb deiner Brand Marketing Strategie eingehen kannst.

3. Sei konsequent

Der eigentliche Kern von effektivem Branding ist die langfristige Kommunikation mit Kunden. Deine Botschaft, visuelle Gestaltungen und auch die Unternehmens-Sprache sollten wiedererkennbar und für die Zukunft angelegt sein: Schnellstarter und Kurzbrenner sind hier weniger erfolgreich!

Konsequenz ist der Schlüssel zur Stärkung des Vertrauens und der Loyalität deiner Kunden.

Schauen wir uns dazu einmal McDonalds an: Die Fast-Food-Kette ist ein gutes Beispiel für ein ganzheitliches, langfristig ausgelegtes und konsequentes Brand Marketing. Wenn Du auf der Autobahn fährst, fallen dir die zwei goldenen Bögen bereits von Weitem ins Auge. Und schon denkst du an Pommes. Dabei sagt die Marke McDonalds folgendes aus: Kostengünstiges, einfach zu erreichendes und schnelles Essen. Das liegt vor allem am konsequenten Brand Marketing des Unternehmens.

Doch auch deine visuelle Gestaltung sollte vollkommen mit deiner Marke im Einklang stehen und dein Branding konsequent weiterführen. Ein einheitliches Gesamtbild verschafft Autorität und Glaubwürdigkeit gegenüber deinen Kunden.

4. Brand Marketing muss realistisch sein

Du kannst die beste Marke haben, wenn es um Persönlichkeit, Design, Content und Konsequenz geht. Doch wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht das hergibt, was das Brand Marketing verspricht, ist alles für die Katz.

Die Produktqualität sollte immer an oberster Stelle stehen, wenn es um eine starke Markenbildung geht. Schwache Produkte oder miserable Dienstleistungen lassen den Ruf eines Unternehmen schnell in den Keller sinken.

Das beste Beispiel hierfür ist der Automobilhersteller Volkswagen. Über Generationen hinweg war Volkswagen als ein Unternehmen für bezahlbare, besonders zuverlässige und praktische Autos bekannt. Weltweit! Wegen dieser Attribute hat auch der Ausflug ins Luxussegment mit dem Phaeton nicht funktioniert. Als 2015 schließlich der Abgas-Skandal ans Licht kam, stürzten nicht nur die Aktien des Unternehmens ab: Der international gute Ruf, der über Jahrzehnte aufgebaut wurde, hat sich über Nacht in Luft aufgelöst.

Lügt ein Unternehmen, oder macht es falsche Versprechungen, ist das Produkt nicht mehr mit der Markenbotschaft vereinbar. Spätestens mit dem ersten Kauf endet dann schon die Customer Lifetime Value. Brand Marketing ist deshalb ein viel tiefgreifenderer Ansatz, als das Erstellen einer einmaligen Werbebotschaft.

5. Baue Emotionen auf

Emotionen sind nicht nur bloße Gefühlsregungen. Besonders im Marketing spielen Emotionen eine sehr große Rolle: So basiert die gesamte Marke Coca-Cola auf Emotionen. Wer kennt sie schließlich nicht, die alljährliche Werbung mit dem atemberaubend geschmückten Truck und dem pausbäckigen Weihnachtsmann?

Dabei ist besonders Weihnachten eine gefühlvolle Zeit, in der einfach eine zeitlose Atmosphäre entsteht, die uns von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter begleitet. Emotionen pur, die Coca-Cola im Brand Marketing effektiv einsetzt.  

Leider hat nicht jedes Unternehmen das Budget von Coca-Cola. Doch keine Sorge: Auch mit geringerem Budget kannst du Emotionen wecken und diese für deinen Vorteil nutzen:

  • Biete herausragenden Kundenservice
  • Zeige die menschliche Seite des Unternehmens
  • Erzähle Geschichten, statt nur zu verkaufen
  • Zeige den Mehrwert für den Kunden, statt nur Vorteile des Produktes aufzuzählen – verkaufe also das, was deine Produkte beim Kunden auslösen können.

Durch einen strategischen Einsatz von Emotionen bekommst du loyale und treue Kunden. Dadurch erhält deine Marke eine größere Reichweite: Das wiederum führt zu einem größeren Kundenstamm und einer damit einhergehenden Umsatzsteigerung. Eine einfache Rechnung, die sich für dein Unternehmen auf jeden Fall lohnen wird!

Brand Marketing im Onlineshop auf Shopify

Der läuft und läuft und läuft. Volkswagen stand jahrzehntelang für Zuverlässigkeit und wie der Name schon sagt: Volksnähe.

Das solltest du beim Brand Marketing vermeiden

Wenn du dich erfolgreich mit deiner Marke positionieren willst, braucht dein Unternehmen eine individuelle Persönlichkeit und ein gewisses Renommee. Je stärker dein Unternehmen in diesen beiden Bereichen aufgestellt ist, desto besser wird deine Marke wahrgenommen – quantitativ und qualitativ.

Jedoch gibt es ein paar Dinge, die du unbedingt vermeiden solltest, wenn du dein Brand Marketing erstellst.

  • Du kennst den Markt und die Konkurrenten nicht: Nun sitzt du seit Wochen über einer Strategie, nur um festzustellen, dass dein direkter Konkurrent etwas ähnliches hat.
  • Kreatives Chaos: Deine Posts auf Facebook sehen jedes Mal komplett anders aus. Sei es die Schrift, die Bildsprache oder die Farbe.
  • Kurzfristige Planung: Wenn du dein Brand Marketing von einem Tag in den nächsten lebst, wird das nichts. Es fehlt schlichtweg eine Richtungsangabe.

Besser ist:

  • Du hast im Voraus recherchiert: Du kennst den Markt und deine direkten Mitbewerber ganz genau.
  • Einheitlicher Ansatz: Setze auf eine stimmige Gestaltung und führe diese einheitlich durch deine gesamte Corporate Identity.
  • Langfristige Planung: Plane stattdessen für einen langen Zeitraum, wie beispielsweise neue Produkte einzuführen oder zu expandieren.

Dann steht einem erfolgreichen Branding nichts mehr im Weg. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Aufbauen deines Brand Marketings. Wenn du Unterstützung benötigst oder Fragen hast, sind wir gerne für dich da.


Shopify Logo erstellen: Kostenlos mit Hatchful oder gleich zum Designer?

Mit Hatchful dein Shopify Logo erstellen: Was kann der kostenlose Logo Generator?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – das gilt im Brand Marketing ganz besonders für dein Logo. Der kostenlose Shopify Logo Generator Hatchful will diese wichtige Aufgabe für deine Marke innerhalb weniger Minuten und weitgehend automatisiert erledigen. Ob und wie die kleine Shopify App das leisten kann, oder ob du doch immer gleich einen Designer beauftragen solltest, schauen wir uns hier genauer an.

Shopify Logo erstellen: So geht´s zum Logo-Design

Warum brauchst du ein Logo für deinen Shopify Shop?

Ein individuelles Logo präsentiert deinen Onlineshop und dein Unternehmen oder deine Marke auf einen Blick. Der Begriff Bildmarke kommt nicht von ungefähr – unser Gehirn verarbeitet Informationen über Bilder schneller und umfassender als über Text. Daher die Redensart mit den tausend Worten. Zwar werden Bild und Text auf ähnliche Weise im Gehirn verarbeitet. Doch während sich aus dem Text erst durch die Zusammensetzung vieler Buchstaben, Wörter und Sätze ein Zusammenhang ergibt, wird ein Bild sofort in seiner Gesamtheit erfasst. Beim Lesen eines Textes werden vereinfacht gesagt viele einzelne Bilder – die Buchstaben – abgetastet und erst nach und nach zu einer Gesamtheit zusammengesetzt. Das ist ein deutlich komplexerer Vorgang als der Blick auf ein Bild, das sofort Aussagen, Emotionen oder auch ganz rationale Informationen vermitteln kann.

Was dein Logo sofort über deine Marke verrät

Das Logo ist deshalb ein sehr wichtiger Teil deines Erscheinungsbildes als Marke. Besonders dann, wenn deine Brand über einen Online Shop mit deinen Kunden interagiert. Das lässt sich am Benutzerverhalten auf Websites einfach ablesen:  Die meisten Internetnutzer benötigen nur Bruchteile von Sekunden, um eine Webseite mit schnellen Blicken zu überfliegen und sich so einen ersten Eindruck zu verschaffen. Kaum eine Website hält ihre Nutzer mehrere Minuten in ihrem Bann. Dabei fällt der erste Blick bestenfalls auf dein Logo, welches in nahezu allen Shopify Shops prominent im Header sitzt. Dieser erste Eindruck bietet dir als Marke die Möglichkeit, gleich von Beginn an mit deinen Kunden zu kommunizieren: Welche Nische bedient dein Shop, für welche Werte steht deine Marke oder ganz profan: Welche Art von Produkten erwarten mich in deinem Store?

Natürlich hilft dir ein gelungenes und aussagekräftiges Logo, dich von anderen Wettbewerbern in deiner Branche abzuheben. Mithilfe des richtigen Designs, einer gelungenen Farbwahl und der passenden Typographie kann dein Logo die Werte und die Einzigartigkeit deines Unternehmens kommunizieren. Du zeigst deinen Kunden also, warum du anders bist als deine Konkurrenten am Markt, was du besser machst und was dich und deinen Shop ausmacht.

Shopify Logo erstellen mit dem kostenlosen Logo Generator Hatchful

Dein Logo wird in den meisten Shopify-Themes auch als H1, also als wichtigste Überschrift deiner Startseite im Code hinterlegt. Das funktioniert in den meisten Fällen in Form des „ALT-Tags“ deiner Logo-Grafik. Wenn du mit Shopify SEO-Ambitionen hegst, solltest du diesen Alt-Tag also auf jeden Fall sinnvoll einsetzen, um bei der Suchmaschinenoptimierung auch deine Startseite in den richtigen Kontext einzuordnen!

Tipp

Der Logo-Klassiker als Praxisbeispiel: Die Deutsche Bank

Eines der bekanntesten Logos in der deutschen Wirtschaft ist das Quadrat mit der Diagonalen der Deutschen Bank. Seit 1974 ist das Design von Anton Stankowski das omnipräsente Markenzeichen des nicht ganz unumstrittenen (vorsichtig formuliert) deutschen Unternehmensriesen. Zwei Jahre arbeitete Stankowski mit seinem Partner Anton Duschek im Auftrag der Bank am neuen Logo. Das zeigt, welchen Stellenwert die vermeintlich einfache Grafik hatte. In Wahrheit eines der ersten modernen Logos überhaupt. Das verstand auch damals nicht jeder (BILD: „Maler verdient mit fünf Strichen 100.000 Mark“), liefert aber bis heute sehr viel Stoff für Dokumentationen und Inspiration für unzählige Designer.

„Wachstum in einem stabilen Umfeld“ betitelte Stankowski, der auch für die Logos von Rewe, Viessmann, Iduna und vielen anderen Marken verantwortlich zeichnet, diese fünf Striche. Bis heut fast unverändert steht das Markenzeichen selbsterklärend für das, was zumindest bis vor zwei Jahrzehnten die Deutsche Bank zu sein schien. Und deshalb seit 2010 auch komplett alleinstehend ohne den Schriftzug.

Aber zurück zu deinem Anliegen: Ein kostenloser Logo-Generator soll nun in wenigen Minuten etwas ähnliches für deine Brand leisten?! Das schauen wir uns an.

Dein Shopify Logo erstellen

Du willst dir mit deinem Online-Shop ein eigenes Unternehmen und eine eigene Marke aufbauen. Nicht nur für den Shop, sondern auch für alle anderen Kommunikationskanäle brauchst du nun ein Logo, welches mindestens den Wiedererkennungswert bei deinen Kunden steigert. Am Anfang stehen jedoch fast immer ganz andere Dinge oben auf der Liste, wenn es darum geht, wofür das vorhandene Budget genutzt werden muss. Den Shopify Shop erstellen lassen, Kunden gewinnen, Marketing und oftmals natürlich der Einkauf oder die Produktion. Da klingt ein kostenloser Logo Generator spannend genug – das sehen zumindest die über 140.000 Nutzer so!

Hatchful Shopify Logo

Ein ganz einfaches Beispiel, innerhalb von weniger als zwei Minuten von Hatchful erstellt.

Hatchful – Die kostenlose Logo App von Shopify 

Der Logo-Maker Hatchful ist eine kostenlose Eigenentwicklung der E-Commerce Plattform Shopify. Du kannst das Tool allerdings auch nutzen, wenn du keinen eigenen Shop oder keinen Shopify Account besitzt und einfach ein Logo für dein Profil auf Facebook, Instagram, Pinterest oder deine Website suchst.

Die Verwendung von Hatchful

Die Nutzung von Hatchful ist super einfach. Nachdem der Logo Generator von Shopify zunächst nur als App für mobile Geräte verfügbar war, kannst du den vollen Funktionsumfang inzwischen auch im Browser nutzen. Wie fängt man an? Mit dem Klick auf „Fangen Sie jetzt an“! Im ersten Schritt kannst du ein Geschäftsmodell auswählen. Dazu stehen dir insgesamt 12 Kategorien zur Verfügung:

  • Mode
  • Gesundheit und Schönheit
  • Haus und Garten
  • Essen und Trinken
  • Sport und Freizeit
  • Geschenke und Sammelobjekte
  • Technik
  • Kunst und Fotografie
  • Services
  • Spiele
  • Kinder
  • Haustiere
  • Nichts des oben Genannten

Im nächsten Step wählst du einen von 18 visuellen Stilen aus. Die Stilrichtungen reichen von Elegant über Modern, Futuristisch bis zu Jugendlich und werden jeweils mit einem Beispiel illustriert. Nachdem du dich für eine Richtung entschieden hast, kannst du den Namen deines Unternehmens und optional deinen Slogan eintragen. Damit ist das „Briefing“ für deinen Designer auch schon abgeschlossen.

Dein Logo in allen Formaten

Eine der besonders praktischen Funktionen von Hatchful folgt sogleich. Du kannst nun angeben, wofür konkret dein Logo verwendet werden soll. Ob du es nur für deinen Online-Shop nutzen möchtest, oder auch die folgenden Versionen benötigst:

  • Website
  • Social Media
  • Druck und Zubehör
  • Visitenkarten
  • Große Flächen
  • Physische Geschäfte

Je nach deiner Auswahl bekommst du am Ende direkt die passenden Formate ausgespielt, die du sofort hochladen und veröffentlichen kannst. Daraufhin kreiert dir Hatchful einige Logo-Vorschläge. Bestenfalls kannst du dann einfach eines auswählen und deine Arbeit ist getan, dein Logo ist fertig.

Der Gestaltungsspielraum

Du hast allerdings noch weiteren Gestaltungsspielraum, wenn du dir ein Design ausgesucht hast und kannst sowohl Schriften, als auch Farben und kleinere Layout-Varianten ausprobieren. Die Farbpaletten sind allerdings nicht frei konfigurierbar, sondern bereits in verschiedenen Kombinationen vorgegeben. Da dieser individuelle Gestaltungsspielraum für dich nicht mehr sonderlich groß ist, gilt der Logo-Generator als relativ unflexibel im Vergleich zu anderen. Deine Kreativität hat spätestens ab hier also eher Pause. Dafür bekommst du ultraschnell ein völlig kostenfreies Logo für deinen Shop. Die Shopify-eigene App erstellt dir außerdem automatisch ein Paket mit verschiedenen Größen und Grafik-Formaten, sodass du es neben deinem Online-Shop auch auf anderen Plattformen wie z.B. Instagram verwenden kannst. Kein anderer Logo-Maker bietet dir so viele Gratismöglichkeiten.

In deinem Logo-Paket, welches du sofort herunterladen kannst, sind folgende Varianten einsatzbereit enthalten:

  • Hochauflösendes Logo mit unbegrenzten Revisionen
  • Favicon
  • Facebook-Profilbild
  • Facebook-Titelbild (zwei Varianten)
  • Instagram-Profilbild
  • Twitter-Profilbild
  • Twitter-Banner (zwei Varianten)
  • Pinterest-Profilbild
  • Pinterest-Board-Foto
  • LinkedIn-Profilbild
  • LinkedIn-Profilbanner (zwei Variationen)
  • YouTube-Profilbild
Shopify Designer Logo

Eine echte Bildmarke, die Jahrzehnte überdauert und immer noch funktioniert, wirst du nicht von einem kostenlosen Logo-Generator bekommen. Und ein Rebranding birgt auch immer Risiken, die sich mit ausreichend Vorüberlegungen vermeiden lassen.

Alternativ: Einen professionellen Logo-Designer beauftragen

Grundsätzlich ein völlig anderer Ansatz, der direkte Vergleich ist deshalb weder fair noch sinnvoll. Wenn du aber ernsthaft vorhast, echtes Brand-Building zu betreiben und nicht nur irgendeinen Onlineshop zu betreiben, kommst du um professionelle Leistungen für deine Corporate Identity eigentlich nicht herum. Eine zielgerichtete Logo-Konzeption mit einem hochwertig ausgearbeiteten Design kostet natürlich Geld. Die Beträge sind dafür sicher vierstellig. Denn neben Know-How fließt einfach auch sehr viel Arbeit in wirklich individuelles und gutes Logo. Eine Investition, die sich aber rechnet. Denn du kannst dir sicher sein, dass dir ein professioneller Designer ein einzigartiges und perfektes Logo nach deinen Wünschen und vor allem nach den wichtigen Anforderungen an eine Bildmarke erstellt, die diene Brand ihr ganzes Leben lang begleiten und repräsentieren kann.

Wenn du dein Logo Design von einem Profi erstellen lassen möchtest, stolperst du sicher auch über die unzähligen Plattformen für freiberufliche Designer. Bei den gängigen Portalen wie z.B. Fiverr oder Upwork solltest du aber wirklich ganz genau hinschauen. Hast du selbst wenig Erfahrung im Bereich Grafikdesign, ist davon eher abzuraten. Sonst bezahlst du einen scheinbar günstigen Preis dafür, dass jemand für dich die Eingaben im Logo-Generator übernimmt – Pay peanuts, get monekys; du weißt schon. Stattdessen kannst du auch bei Shopify Experts Ausschau nach einem erfahrenen Designer halten. Auf dem Dienstleister-Marktplatz von Shopify findest du nicht nur deine Shopify Agentur, sondern auch in puncto Design genau die Experten, die sich im E-Commerce bestens auskennen. Sie können dir bei allen Arten von Designaufgaben für dein Shopify Logo helfen. Außerdem kannst du gezielt nach Auftragnehmern in deiner gewünschten Preisklasse sowie mit Erfahrungen in deiner konkreten Branche suchen. Natürlich findest du auch über klassische Recherche gute Designer, vielleicht auch ganz in deiner Nähe.

Fazit: Hatchful oder Logo-Designer?

Wenn du es dir in deiner Anfangsphase leisten kannst, dann solltest du definitiv einen professionellen Logo-Designer mit entsprechend aussagekräftigen Referenzen in deiner Fachbranche beauftragen. Mit diesem kannst du deine Wünsche ganz konkret im Detail besprechen und wirst am Ende ein wirklich professionelles Ergebnis erhalten.

Falls du dir aber aktuell noch keinen Profi leisten kannst und vielleicht noch gar nicht so genau weißt, wohin die Reise für deine Brand gehen soll, kannst du auf die kostenlose Designoption mit Hatchful zurückgreifen. Ein Logo kann auch einen guten Eindruck bei deinen Kunden hinterlassen, wenn es einfach erstellt worden ist. Nicht zuletzt braucht auch ein Designer erstmal „Futter“ von dir, was die Werte, die Story und die Positionierung deiner Brand betrifft. Auch deinerseits ist also eine gewisse Vorarbeit zu leisten, damit dein Logo dich lange und erfolgreich begleiten kann. Und bis dahin kostet es ja nichts, ein wenig mit Hatchful zu experimentieren!


AIDA Marketing: Erfolgreiches E-Mail Marketing mit der AIDA-Methode

AIDA Marketing: In 5 Schritten mit der AIDA Methode zum erfolgreichen E-Mail-Marketing

Mit dem AIDA Modell schaffst du es, nicht in der Masse unterzugehen: Täglich werden weltweit über 300 Milliarden E-Mails versendet und empfangen. Da kann verständlicherweise selbst die wichtigste E-Mail mal untergehen. Doch was, wenn dieses „Mal“ über Erfolg oder Misserfolg deines Unternehmens bestimmt? Was, wenn du nicht genug Leads einfahren kannst? Im schlechtesten Fall generierst Du nicht genug Kunden über E-Mail-Marketing und versäumst damit viele Chancen auf guten Umsatz.

Um das zu vermeiden, haben wir diesen Artikel für dich erstellt. Hier zeigen wir dir, wie du mit der AIDA Methode dein E-Mail-Marketing und deine Customer Journey auf die nächste Stufe bringen kannst!

Schreibe bessere E-Mails mit dem AIDA Modell!

Was ist die AIDA Formel?

Nein, wir reden hier nicht von dem berühmten Kreuzfahrt-Anbieter. Bei dem AIDA-Prinzip geht es um ein Kommunikationsprinzip aus dem klassischen Marketing-Bereich! Dabei werden vier Stufen definiert, die deine Kunden durch den manchmal steinigen Weg bis zur Kaufentscheidung führen sollen:

  1. Attention (Aufmerksamkeit erlangen)
  2. Interest (Interesse wecken)
  3. Desire (Verlangen auslösen)
  4. Action (Zur Handlung bringen)

Das Akronym dieser Stufen, die bestenfalls deine Customer Journey für neue und potenzielle Kunden gliedern, bildet schließlich den Begriff AIDA. Die AIDA Formel wurde bereits 1898 vom Werbestrategen Elmo Lewis in den Verkäufermarkt eingeführt und kann neben Blogartikeln und Website Content auch in Verkaufsgesprächen dienlich sein. So kommst du auch beim Thema  Shopify SEO nicht daran vorbei – schließlich soll dein Content nicht nur gefunden werden, sondern auch konvertieren. Das fängt schon bei der Meta-Description an. Doch vor allem im E-Mail-Marketing bildet die AIDA Formel ein wertvolles und erfolgversprechendes Tool. Wie Du die einzelnen Stufen der AIDA Kommunikation für DEIN erfolgreiches E-Mail-Marketing nutzen kannst, zeigen wir dir jetzt.

AIDA Marketing Methode für erfolgreiches Email und Newsletter Marketing

1. Verschaffe dir Aufmerksamkeit

Die erste Stufe der AIDA Formel beschreibt die Generierung von Aufmerksamkeit. Um Kunden davon in Kenntnis zu setzen, dass es dich überhaupt gibt, musst du erst einmal Aufmerksamkeit erregen.

Doch wie kannst du für genug Aufmerksamkeit sorgen?

Wie wir bereits wissen, werden täglich zahlreiche E-Mails versendet. Wenn du vermeiden möchtest, dass deine E-Mail sofort gelöscht wird, beginnt hier die Aufmerksamkeitsgenerierung bereits beim Absender, beim Betreff und im Preheader!

Die richtige Absenderadresse:

Du solltest möglichst keine private E-Mail-Adresse als Absender-E-Mail nutzen. Seriöse Unternehmen verschicken ihre E-Mails nie unter Adressen, die „XXname XX123@yahoo.de“ lauten. Und ganz ehrlich: Würdest DU so eine E-Mail öffnen?

Achte also darauf, dass du eine professionelle Absenderadresse nutzt, die dein Unternehmen gut repräsentiert. Hierfür eignen sich beispielsweise Adress-Strukturen, wie:

  • info@unternehmen.de
  • newsletter@unternehmen.de
  • hallo@unternehmen.de

Die überzeugende Betreffzeile:

Bei der Menge an täglichen E-Mails, überfliegen viele Menschen ihr Postfach einfach nur „mal eben schnell“. Diese Millisekunde an Aufmerksamkeit ist die größte Chance für dich! Denn hier entscheidet sich, ob ein potentieller Kunde deine E-Mail überhaupt öffnet, oder direkt in den Papierkorb verschiebt.

Konkret bedeutet dies, dass deine Betreffzeile immer das beinhalten sollte, was dein Inhalt auch widerspiegelt. Nichts ist so frustrierend, wie Versprechen, die nicht gehalten werden.

Auch Betreffzeilen, die z.B. „Newsletter 0/10 2021“ heißen, werden schneller im Papierkorb landen, als du AIDA sagen kannst! Deshalb zeigen wir dir jetzt zwei Beispiele, wie deine Betreffzeile lauten könnte, um Aufmerksamkeit zu erregen:

Möchtest du ein E-Book verschicken? Dann kannst du „[E-Book]“ direkt vor dem eigentlichen Betreff einfügen:

  • „[E-Book] Der Guide für mehr Erfolg im Beruf“.

Schmeicheln ist auch im E-Mail-Marketing von großer Bedeutung. Zeige dem potentiellen Kunden bereits im Betreff, dass er dir wichtig ist:

  • „Nur für Sie: Gratis Tipps für eine erfolgreiche Webseite“

Der informative Preheader:

Die erste und wichtigste Textzeile in deinem Newsletter ist der Preheader. Preheader werden bei vielen E-Mail-Clients neben dem Absender und dem Betreff angezeigt und können als Erweiterung der Betreffzeile genutzt werden.

Hier kannst du den Faden aus dem Betreff weiterspinnen. Zum Beispiel:

  • Betreff: Jetzt 15% bei iPhone Hüllen sparen
  • Preheader: Bestellen Sie bis Freitag, um noch mehr zu sparen!

Auch hast du im Preheader die Möglichkeit, den potentiellen Kunden persönlich anzusprechen. Hierfür kannst du seinen Namen benutzen und die E-Mail so personalisieren. Der Kunde fühlt sich dadurch persönlich angesprochen, die Chancen steigen, dass er deine E-Mail öffnet.  

2. Erzeuge und halte das Interesse

Da wir nun wissen, wie wichtig die Betreffzeile, der Absender und der Preheader ist, können wir uns direkt der zweiten Stufe der AIDA Methode widmen: Interesse zu wecken.

Wenn deine E-Mail geöffnet wird, hast du schon die erste Hürde geschafft. Glückwunsch! Jetzt kannst du mit Elementen, wie Bildern, einem hochwertigen Design und einem ausgeklügelten Textaufbau das Interesse von potenziellen Kunden wecken und vor allem aufrechterhalten!

Achte darauf, dass der Inhalt deiner E-Mail das liefert, was du im Betreff versprochen hast!

Vor allem die Gestaltung und der Aufbau eines Newsletters sind heute wichtiger denn je. Deshalb haben für dich ein paar Tipps zusammengefasst:

  • Verwende keine zu großen Schriften, die dem Leser ins Gesicht springen
  • Nutze stattdessen Überschriften sparsam und klug
  • Stelle hin und wieder eine Frage
  • Vermeide undurchschaubare Textwände für besseren Lesefluss

Der optimale Textaufbau

Um das Interesse von potentiellen Kunden zu wecken, kannst du die Vorteile deines Unternehmens oder deiner Produkte / Dienstleistungen herausstellen.

Zeige, was DICH ausmacht und warum DU besser bist, als deine Konkurrenz!

Hierfür eignen sich beispielsweise hochwertige Statistiken. Diese kannst du wunderbar als Einleitung oder als Bekräftigung deiner Argumente nutzen. Damit vermittelst du deinen Lesern, dass du weißt, wovon du sprichst, Stichwort: Seriosität.

Diese Informationen solltest du aber in kleinen Häppchen anbieten! Teile deine Sätze in kleinere Abschnitte auf und füge hier und da eine Überschrift ein. Dies sorgt für einen angenehmen Lesefluss und für ein lange anhaltendes Interesse!

Die durchdachte Gestaltung

Neben einem guten Lesefluss kannst du auch mit der richtigen Gestaltung das Interesse potenzieller Kunden wecken und aufrechterhalten.

Gestalte deinen Newsletter am besten im Design deines Unternehmens. Dadurch können sich Kunden leichter orientieren und dich unter anderen E-Mails wiedererkennen!

Vermeide dabei zu große Überschriften und Schriften. Das schreckt nur ab und sieht zudem total unseriös aus. Immerhin schreist du deine Kunden beim Verkaufsgespräch ja auch nicht an, oder?

Falls du auch Bilder nutzen möchtest, solltest du darauf achten, dass sie zu deinem Thema passen. Möchtest du beispielsweise dein E-Book über moderne Architektur an den Mann bringen, solltest du keine Autobilder verwenden.

AIDA Marketing Methode für erfolgreiches Email und Newsletter Marketing

Interesse weckst du im E-Mail Marketing nicht mit allzu marktschreierischen Betreffzeilen: Denke kundenzentriert und sprich deine Zielgruppe so persönlich wie möglich an, um nicht gleich als Spam abgetan zu werden!

3. Wecke das Verlangen deiner Kunden

Du hast das Interesse geweckt! Widmen wir uns also nun der dritten Stufe des AIDA Modells: Desire. Hierbei geht es darum, beim Kunden den Wunsch nach deiner Dienstleistung oder deinem Produkt zu wecken. Erfolgreiches Online Marketing sollte nicht vom Produkt aus gedacht werden, sondern von den Wünschen oder Problemen deiner potenziellen Kunden starten. Meistens geschieht dies durch mehrere Mailings, die je nach Stufe aufgeteilt sind.

Hier kannst du optimal auf deinen Kunden eingehen. Mit welchen Problemen wird er konfrontiert und wie kannst du zur Lösung beitragen? Wir zeigen dir jetzt mit ein paar Tipps, wie du genau das erreichen kannst:

  • Personalisiere deine E-Mail so gut es geht
  • Zeige, dass du die Probleme deiner Kunden nachvollziehen kannst (das schafft Vertrauen in dich und deine Marke)
  • Zeige auf, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung helfen kann
  • Baue auf Emotionen und setze sie an der richtigen Stelle ein

Hierzu möchten wir dir ein kleines Beispiel zeigen, wie du optimal auf die Wünsche deiner Kunden eingehen kannst:

Stellen wir uns folgende Situation vor: Deine Kunden sind Unternehmer, die mit ihrer Liquidität zu kämpfen haben. Du hingegen bietest Softwarelösungen an, die genau darauf ausgerichtet sind.

Ihr Problem: Sie wissen nicht, wie sie die Liquidität optimieren und Geld sparen können.

Deine Lösung: Du bietest Software an, die automatisch für mehr Liquidität sorgen kann.

Zeige also auf, dass du weißt, wie schwer es sein kann. Und liefere die Lösung gleich mit. Ein Möglichkeit hierzu sind auch Statistiken, wie:

  • „95% unserer Kunden konnten durch unsere Software bereits 20% ihrer Kosten einsparen“

4. Zeit zum Handeln: Der CTA (Call to Action)

Jetzt sind wir bereits bei der letzten Stufe der AIDA Methode im Online Marketing angekommen.

Nachdem du nun alles getan hast, um Aufmerksamkeit zu erregen, Interesse zu erzeugen und das Verlangen nach deinem Produkt oder deiner Dienstleistung zu wecken, musst du potenzielle Kunden „nur noch“ dazu bringen, zu Handeln.

Du hast alle Tipps und Tricks angewendet, um deinen E-Mail-Marketing Funnel mit dem AIDA Modell so gut es geht zu optimieren. Trotzdem bleiben die Anfragen oder Käufe aus?

Vermutlich hast du potentielle Kunden nicht zum Handeln aufgefordert!

Damit meinen wir nicht das Zupflastern von „KAUF JETZT SOFORT UND GLEICH“-Buttons: Wir reden eher von gezielten Handlungsaufforderungen (call to action), die nicht unbedingt als solche angesehen werden.

Oftmals werden Newsletter gelesen und lassen den Leser dann zum Schluss mit der Frage „Ja und jetzt?“ im Regen stehen. Keine weiterführenden Links, keine CTAs (Call-To-Action)!

Und damit wären wir wieder bei der Gestaltung

Mit einer ausgeklügelten Gestaltung kannst du solche Handlungsaufforderungen schön und einfach in farbige Buttons verpacken. Damit leitest du potentielle Kunden zu deiner Dienstleistung oder deinem Produkt, ohne dabei zu viel Kaufdruck zu erzeugen!

Mit gezielten Aktionen, wie Promos, zeitlich begrenzen Gutscheincodes oder Rabatten kannst du für noch schnelle Interaktionen sorgen!

5. Das S muss mit

Oftmals reichen die vier Stufen des AIDA Modells im E-Mail-Marketing nicht aus. Deshalb hat bereits der Erfinder dieser Strategie das Prinzip erweitert.

Zu den eigentlich vier AIDA Bereichen Attention, Interest, Desire und Action gesellt sich noch Satisfaction (S). Diese Formel ist als AIDA-S Formel bekannt und widmet sich zusätzlich noch der Kundenzufriedenheit.

Damit stellst du sicher, dass dein Kunde nicht nur das Produkt kauft, sondern auch nach dem Kauf noch zufrieden ist. Zufriedenheit sorgt für eine nachhaltige und loyale Beziehung zwischen dir und deinen Kunden. Dies führt nicht selten zu Gratiswerbung in Form von treuen Kunden, die dein Angebot als Markenbotschafter bewerben!

AIDA Prinzip als sinnvolles E-Mail-Marketing Tool?

Wir haben dir das AIDA Prinzip als Methode im Online Marketing im Detail vorgestellt und dir anhand einiger Praxisbeispiele gezeigt, wie du die einzelnen Stufen dieser Marketing Strategie in deinem eigenen E-Mail-Marketing verwenden kannst.

Das AIDA Prinzip ist aus dem erfolgreichen Newsletter Marketing kaum noch weg zu denken. Dabei sorgt diese Strategie aus dem 19. Jahrhundert auch heute noch für bessere Leads, zufriedenere Kunden und damit mehr Umsatz.

Jetzt bist du dran: Lass dich von unseren Tipps zum AIDA Modell leiten und schreibe sofort bessere Emails, Social Media Beiträge oder Website-Texte, die verkaufen – Wir wünschen dir viel Erfolg beim Umsetzen!


Keine Slider im Onlineshop!

Keine Slider im Onlineshop!

7 Gründe, warum du auf Slider in deinem Onlineshop verzichten solltest!

Jeder kennt sie und jede Menge Websites und Onlineshops nutzen sie: Die Slider oder Karussells. Doch nur, weil etwas „schon immer“ so war, ist es noch lange nicht gut. Ganz im Gegenteil zeigen unzählige Studien, dass Slider im Onlineshop aus vielen Gründen genau das Gegenteil von dem bewirken, was sie eigentlich sollen. Sie nerven deine User und schaden deiner Suchmaschinenoptimierung. Wir haben dir hier die 7 stärksten Argumente gesammelt, warum du auf Slider verzichten solltest- und welche Alternative du nutzen kannst!

Welche Nachteile haben Slider im Shop?

Wow, es bewegt sich! Der Trend zum Slider im Onlineshop: Wie alles begann 

Ab etwa 2007 begann die große Stunde der Slider auf Webseiten und Onlineshops. Das hatte vor allem technische Gründe. Die höheren Bandbreiten der Internetanschlüsse von Privathaushalten machten die Darstellung komplexerer Designs möglich. Entwicklungen wie JQuery vereinfachten die Umsetzung für Webdesigner und die oftmals triste Textwüste des Internets wurde plötzlich bunt und lebendig. Anfangs ein echter Eyecatcher, nimmt aber nach nunmehr 13 Jahren die Begeisterung beim User rapide ab. Erinnerst du dich noch an Webseiten, die dich mit Hintergrundmusik in schrecklicher MIDI-Qualität belästigt haben? Ganz ähnlich wirken sich heute Slider aus: Als langweilige Relikte aus einer längst vergangenen Zeit.

Slider im Onlineshop sind out
  1. Niemand sieht sich die Slides in deinem Shop an

Um es genau zu sagen: Nur 1% aller User klicken sich durch einen Slider. Das ist übrigens keine neue Erkenntnis, sondern schon seit einer Studie der Nielsen Norman Group in 2012 dokumentiert. Und dabei handelte es sich nicht um irgendeine Nischen-Seite, sondern um die britische Webseite von Siemens, die im ersten Slide einen Rabattgutschein über 100 Pfund präsentierte. Den niemand zur Kenntnis nahm. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Banner Blindness
  • Der Inhalt entspricht nicht dem, was der User sucht
  • Die Nachricht ist zu kurz eingeblendet

Slider sehen aus wie Werbebanner. Und diese haben die User gelernt zu ignorieren. Deshalb werden auch deine Slider (unbewusst) ignoriert. Dieses Phänomen nennt man „Banner Blindness“, weil wir alle aufgrund der Interneterfahrung blind für Inhalte im Banner-Format geworden sind. Zusätzlich kommen die meisten User in deinen Shop, weil sie etwas bestimmtes gesucht haben – vielleicht sogar alle, sofern du in Sachen Shopify SEO alles richtig gemacht hast. Selbst das beste Sonderangebot wird dann nicht wahrgenommen. Stelle dir vor, du gehst in einen Laden, um ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Du möchtest zum Beispiel ein schwarzes T-Shirt in Größe L. Direkt an der Tür ruft der erste Promoter dir irgendwas von 10% Rabatt auf unsere Handy-Tarife zu und ist nach vier Sekunden schon wieder verschwunden. Da tritt gleich der nächste auf den Plan und bietet dir 10 Kilo Orangen zum Preis von 2 Kilo an. Spätestens jetzt bist du entweder aus dem Laden gerannt oder hast dich schnellstmöglich zu den T-Shirts vorgearbeitet. Genau wie die User in deinem Onlineshop.

  1. Niemand klickt auf deine Call-To-Actions

Das ist logisch. Während du versuchst, diese Angebotsbeschallung auszublenden und einen Ausweg zu finden, rufst du den armen Promotern sicher nicht „Mehr erfahren“ oder „Jetzt zum Newsletter anmelden“ zu, bevor ihre fünf Sekunden verstrichen sind. Eine alte Weisheit der User Experience-Profis: Behelligst du deine Besucher mit einer Vielzahl unterschiedlicher Handlungsaufrufe, werden sie höchstwahrscheinlich keine Handlung ausführen.

Slider im Onlineshop stoeren die user
  1. Die Nachricht ist viel zu kurz sichtbar

Selbst die wenigen Ladenbesucher (im Schnitt nur 1%), die sich auch noch die drei nächsten Marktschreier anhören, hatten gar keine Zeit, das Angebot zu erfassen und eine Kaufentscheidung zu treffen. Bei aller Liebe zu deinen Produkten: Einen No-Brainer, den sich jemand innerhalb von vier bis fünf Sekunden Eiskaltakquise in den Warenkorb legt, wirst du nicht haben.

  1. Slider nerven deine Besucher

Es wird dir anhand unserer ersten drei Punkte schon dämmern: Slider nerven. Sie verstecken die wichtigen Inhalte deiner Seite, weil sie zunächst mal das gesamte Bild einnehmen. Sie „schreien“ deine User an, doch bitte jetzt diese bunten, sich bewegenden Bildchen anzusehen, anstatt die Informationen, die wirklich wichtig sind. Und die sie gesucht haben. Die du genau deshalb auf der Startseite hast. Ein Slider nimmt an, dass deine User passiv sind und sich deinen Shop wie einen Film anschauen wollen. In Wahrheit wollen sie aber nicht berieselt werden, sondern etwas kaufen. Dafür besuchen sie einen Shop. Und du willst sie nicht berieseln, sondern etwas verkaufen. Dafür betreibst du einen Shop. Sie nerven im Übrigen auch aus technischen Gründen, denn:

  1. Slider verlängern die Ladezeit deines Shops

Das ist eigentlich selbsterklärend. Doch viele Shop-Betreiber verzweifeln an den Ladezeiten ihrer Startseite. Die wichtigsten Ursachen sind dabei meist die offensichtlichen. Ein Slider beinhaltet im Schnitt vier bis fünf Bilder, die alle in voller Bildschirmgröße geladen werden müssen. Dabei sollten schon alle Alarmglocken schrillen. Noch schlimmer wird es, wenn mehrere Videos als Slides hinterlegt sind. Dazu kommt das Benötigte Anhängsel aus Script und schon warten deine Besucher auch mal mehrere Sekunden auf Inhalte, die sie gar nicht sehen wollen. Im besten Fall sind sie genervt, im schlimmsten Fall schon weg.

  1. Slider sind nicht für mobile Geräte konzipiert

Wie sollten sie auch! 2007 waren Handys noch von Sony Ericsson und Nokia, mobiles Internet steckte in den Kinderschuhen. Und heute? Siehst du dir Slider im schmalen Hochformat an, mit wirren Zeilenumbrüchen im viel zu kleinen Text und Bildern, von denen 90% abgeschnitten sind. Und noch längeren Ladezeiten. Viel mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

  1. Slider sind schlecht für deine SEO-Bemühungen

Was deine User nervt, nervt auch Google. Die schlechte Usability ist daher der erste negative Faktor deines Sliders hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung. Doch es kommen noch einige mehr hinzu:

  • Lange Ladezeiten
  • Hohe Bounce Rate
  • Schlechte Struktur deiner Inhalte auf der ganzen Seite
  • Viel zu viele Überschriften
  • Kein lesbarer Text
  • Kein Fokusthema

Die Ladezeiten haben wir bereits geklärt. Das Warten auf deinen Shop führt zwangsläufig dazu, dass einige Besucher deinen Shop verlassen, bevor sie sich irgendetwas angesehen haben. Das ist die sogenannte Bounce Rate.  Ist diese höher als beim Wettbewerb erkennt Google: Diese Seite ist nicht relevant für die User. Darüber hinaus haben Slider auch ein ganz klares inhaltliches Problem. Sie bestehen aus mehreren Überschriften, auf welche aber kein Text folgt. Das interpretiert nicht nur Google als schlecht aufbereiteten Inhalt. Das Problem kannst du ohne die „Betriebsbrille“ ganz schnell in einem kleinen Experiment erleben: Besuche einen beliebigen Onlineshop. Du darfst auch zwei oder drei nehmen. Klicke dich durch alle Slides oder lasse sie einmal komplett durchlaufen. Beantworte anschließend die folgenden Fragen:

  • Worum geht es in diesem Shop?
  • Was sind die USPs der Marke?
  • Für welches Thema hast du hier die Experten gefunden?
  • Was war überhaupt auf den Slides zu sehen?

Wir halten einfach mal die Wette, dass du auf diese Fragen kaum brauchbare Antworten gefunden hast. Obwohl du dir die fünf wichtigsten Überschriften und die prominentesten Inhalte vollflächig auf der Startseite dieses Stores angesehen hast – denn genau so werden sie an Google und an den User vermittelt. Wenn du mit deinem Store auf Shopify Seo Ambitionen pflegst, solltest du über die Verwendung eines Sliders also vielleicht noch einmal nachdenken!

Alternativen zum Slider im Onlineshop

Ein Leben ohne Slider – was tun?!

Alles graue Theorie – ich bleibe beim Slider!

Du glaubst uns nicht oder bist der Meinung, dein Slider sei so geil, dass er deine User vollkommen in den Bann zieht? Das kannst du ganz einfach selbst überprüfen: Tracke die Klicks auf die CTAs in deinem Slider oder schau dir über Tools wie Hotjar einfach mal genau an, wie sich deine User in deinem Shop bewegen, was sie sich ansehen, wo sie drüber hinweg scrollen und worauf sie klicken.

Hero-Layout als Alternative zum Slider im Onlineshop

Wenn du auf das grundsätzliche Design mit einem grafischen Element im Vollformat als Store-Opener nicht verzichten willst: Entscheide dich für eine Hero-Section. Das bringt neben dem Eliminieren aller Slider-Nachteile zusätzlich den Vorteil, dass du nur einen richtig guten Inhalt, also nur ein richtig gutes Bild benötigst. Die meisten Slider enthalten ohnehin nur aussagebefreite Stockfotos, die rein dekorativen Charakter – aber mit deinem Brand-Image nichts zu tun – haben. Ein Hero-Image heißt auch: Einen Call-To-Action, und zwar einen wirklich wichtigen. Die Navigation deiner Seite schaffst du über die Kategorien, die du beim richtigen Setup prominent auf der Startseite verlinkt hast und über das Menü. Nutze also den einen CTA für die wichtigste Handlung deiner Kunden. Die kannst du genauso wie das Bild natürlich auch häufiger wechseln.


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