Meta Description: Die ideale Meta-Beschreibung

Meta Description: Die ideale Meta-Beschreibung im Shopify Shop schreiben

Die Meta Description (Meta-Beschreibung) soll user in den Suchergebnissen dazu animieren, deinen Shop zu besuchen. Dafür stehen dir aber nicht mehr als 160 Zeichen zur Verfügung. Wie du es schaffst, die optimale Meta-Description für alle Websites deines Shopify Shops zu schreiben und warum es die Mühe wert ist, erfährst du hier!

Der Weg zur perfekten Meta Description

Was ist die Meta Description?

Gemeinsam mit dem Meta Title gehört die Meta-Description zu den sogenannten Meta Tags. Diese bilden das SERP Snippet einer Website. Also den Inhalt, der in den Suchergebnissen von Online Suchmaschinen wie Google angezeigt wird. Die maximale Länge der Meta-Description beträgt dabei 990 Pixel für die Desktop-Suche und 1300 Pixel für die mobile Suche. Das entspricht in etwa einer Länge von 160 Zeichen inklusive Leerzeichen. Diese 160 Zeichen sorgen maßgeblich dafür, ob deine Seite organischen Traffic, also Klicks aus der Google-Suche erhält oder nicht. Ein kurzer Absatz mit einer großen Aufgabe!

Wo finde ich die Meta-Description?

Bestenfalls im SERP Snippet, also auf den Suchergebnisseiten. SERP steht genau dafür: Search Engine Results Pages. Das Snippet ist der kleine Auszug des Inhalts, der sich auf der jeweiligen Website verbirgt. Die Meta Description wird als Meta Tag genau wie der Title im HTML-Code jeder Website hinterlegt und so für Suchmaschinen verständlich übermittelt. Den Job musst du bei deinem Shopify Shop aber nicht selbst übernehmen, in den Code wandert deine Meta-Description von selbst. Dazu später mehr.

Die Meta-Description und ihr Wert für SEO

Im Zusammenhang mit jeglicher Shopify SEO Optimierung wirst du früher oder später auf die Meta Beschreibung und den Meta Title stoßen. Dabei hat die Meta Description selbst keinen direkten Einfluss auf das Ranking deiner Seiten. Der Meta Title dagegen schon – mehr dazu findest du hier. Dennoch hat auch die Meta-Beschreibung einen großen Einfluss auf die SEO-Performance deines Shops. Sie kann dafür sorgen, dass deine Website in den Suchergebnissen auch angeklickt wird. Sofern du ihr dieselbe Aufmerksamkeit widmest wie deinem restlichen Content. Und die daraus resultierenden User Signals, allen voran die Click-Through-Rate, sind wiederum ein direkter Rankingfaktor. Man kann die Meta-Beschreibung also guten Gewissens als einen indirekten Ranking Faktor bezeichnen. Und vor allem sind die Meta Tags vergleichsweise einfach anzupassen und deshalb ein wichtiger Hebel der OnPage-Optimierung. In der Praxis empfiehlt es sich, nach der Keyword-Recherche mit dem Title Tag und der Meta-Description anzufangen.

Meta-Beschreibung Shopify: Beispiele

Die Meta Tags in den Google Suchergebnissen der Website von shopify.com: In der Meta Desacription siehst du die eindeutige Ausrichtung auf Mainkeyword und Nebenkeywords. Auch der call to action ist gut erkennbar. Im Vergleich zur Meta Description der deutschen Version auf shopify.de erkensst du auch gleich, dass es sich lohnen kann, wirklich einzigartige Meta Descriptions anhand einer Keyword-Recherche zu vergeben. Hier hat das Suchvolumen der jeweiligen Zielmärkte über den Seitentitel und auch die Meta-Description für ein und dieselbe Seite entschieden. Bei der Länge der Meta Description im deutschsprachigen Beispiel besteht jedoch noch Verbesserungsbedarf:

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Die Fakten zur Meta Description

Technisch ist das Erstellen der Meta Beschreibung in deinem Shopify Store kinderleicht. Es gibt nur wenige Vorgaben zu beachten:

  • Die maximale Länge der Meta Description von 160 Zeichen
  • Die Länge wird durch den Platz in den SERP Snippets von 990 Pixeln (Desktop) bzw. 1300 Pixeln (mobil) bestimmt
  • Auch Leerzeichen werden mitgezählt
  • Ist die Meta Beschreibung zu lang, wird sie von Google mit „…“ gekürzt
  • Auch Emojis und Sonderzeichen sind möglich

Shopify gibt dir im Backend deines Onlineshops 320 Zeichen Raum für die Meta Description – angezeigt werden aber trotzdem nicht mehr als die genannten 160 Zeichen. Überprüfe die Länge also lieber selbst, damit die wichtigsten Aussagen der Description auch beim user ankommen. Aufgrund der Pixelvorgabe kann es leichte Schwankungen geben, wenn du beispielsweise viele Großbuchstaben oder breite Buchstaben einsetzt. Mit 160 Zeichen bist du aber auf der sicheren Seite! Deshalb ist die optimale Länge der Meta Description auch mest mit 155 Zeichen bis 160 Zeichen definiert. Die kleine Ungenauigkeit seitens Shopify liegt daran, dass um 2017 die Meta-Descriptions vorübergehend auf 320 Zeichen aufgestockt wurden. Das ist aber nicht mehr aktuell und wird leider nicht mehr in den Suchergebnissen angezeigt.

Best Practice: Die perfekte Meta Description erstellen

Des Pudels Kern liegt – wie fast immer – im Inhalt deiner Meta Beschreibung. Um kurz und knackig all das mitzuteilen, was deine Website für die Suchanfrage zu bieten hat, ist ein wenig Anstrengung nötig. Dabei ist das Vorgehen nach dem AIDA-Marketing-Prinzip erfahrungsgemäß eine sehr gute Lösung. AIDA steht für Attention – Interest – Desire – Action. Also genau das, was deine 160 Zeichen leisten sollen. Mache den user auf deine Website aufmerksam, errege sein Interesse an deinem Shop, erfülle seine Wünsche (die er oder sie vorher vielleicht noch gar nicht kannte) und schließe mit einer klaren Handlungsaufforderung ab. Klingt einfach, ist aber in der Kürze ganz schön tricky. Und ja: Wie beim Meta Title musst du für jede Seite eine eigene und einzigartige Meta Description erstellen! Und die muss auch noch so relevant für die Suchanfragen sein, dass Google sie übernimmt und deine user nicht vom Ergebnis enttäuscht werden.

  1. Keywords in der Meta Description

Nutze das Main Keyword der Seite in den ersten Worten deiner Meta-Beschreibung. Nur so kannst du erreichen, dass sowohl Google als auch der user dein Ergebnis für relevant halten. Das bedeutet natürlich, dass du deine Shopify SEO Aktivitäten mit einer ordentlichen Keyword-Recherche starten musst. Das Keyword erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass Google deine Meta Beschreibung übernimmt.

  1. Erstelle einzigartige Meta-Beschreibungen

Jede Seite, jede Kategorie, jedes Produkt deines Onlineshops verdient nicht nur eine eigen Meta-Description. Sie ist sogar erforderlich, damit Google sie übernimmt. Leer bleibt das SERP Snippet nämlich nicht. Erstellst du aber eine Meta-Beschreibung, die mit dem Inhalt der Seite nichts zu tun hat, wählt Google selbst den Inhalt der Meta-Description aus. Fehlt dir also die Zeit, einzigartige, unique Texte für die Descriptions zu erstellen, dann spar dir auch die Zeit, sie einfach zu kopieren. Davon hat niemand etwas.

  1. Schreibe für deine Zielgruppe

Das ist nicht Google, sondern dein potentieller Kunde. Also sprich deine Zielgruppe direkt an und komm auf den Punkt. Verwende konkrete, leicht verständliche Formulierungen und vermeide unnötige Füllwörter und langweiliges Geschwafel. Auch allzu marktschreierische Formulierungen haben in der Meta-Beschreibung nichts verloren.

  1. Bedenke den user intent

Was möchte derjenige, der nach deinem Main Keyword sucht? Gib es ihnen. Klingt einfach, erfordert aber zunächst eine kleine Recherche, die auch ganz einfach in den Suchergebnissen direkt passieren kann. Suche nach Gemeinsamkeiten der Meta-Descriptions in den SERP Snippets der ersten 10 organischen Suchergebnisse und du wirst einen guten Eindruck davon bekommen, was funktioniert.

  1. Der Call-To-Action

Das Ziel einer guten Meta-Description ist klar: Du willst Klicks auf deinen Onlineshop oder deine Website. Also sag das auch. „Klick auf meinen Onlineshop“ performt wahrscheinlich nicht ganz so geil, aber die Richtung stimmt. Erkläre den usern, was sie warum machen sollen und was sie dafür bekommen. Wie immer bei call-to-actions gilt: Verwende nur einen einzigen call-to-action. Je mehr Handlungsaufforderungen du verwendest, desto weniger Handlungen wirst du bekommen.

  1. Überprüfe die Meta Description in den Suchergebnissen

Tante Google ist mitunter etwas launisch und macht nicht immer alles so, wie wir wollen. Das gilt in letzter Zeit insbesondere für die Meta Descriptions. Denn die übernimmt die Suchmaschine zum Teil automatisch aus dem Inhalt deiner Website anstatt aus dem HTML Code im Head. Sorge daher immer für eine Neuindexierung deiner Seiten, wenn du Änderungen vorgenommen hast und schau dir die Seiten auch in den Suchergebnissen direkt an. Die meisten Test-Tools für die Meta-Daten lesen auch nur den HTML-Code aus und zeigen dir nicht immer das an, was die user in den SERP Snippets zu sehen bekommen. Du kannst das ganz einfach prüfen, indem du in der Google-Suche site:deinedomain.de eingibst. Dann siehst du alle indexierten Seiten deines Shopify Stores und kannst die Snippets überprüfen.

Die Meta Description in Shopify erstellen

Im Backend deines Shopify Shops findest du eine einfache Maske, um die Meta Description für jede Seite zu erstellen:

  1. Logge dich in deinem Shop ein
  2. Wähle unter deinem Onlineshop den Reiter „Seiten“
  3. Klicke die entsprechende Seite an
  4. Unter „Suchmaschinen-Vorschau“ kannst du Option „Website-SEO bearbeiten“ wählen
  5. Beschreibung eintragen
  6. In der Vorschau siehst du nach dem Speichern direkt, wie die Meta-Beschreibung bestenfalls in den Suchergebnissen erscheinen wird
  7. Bedenke, dass die 320 Zeichen hier viel mehr sind, als Google anzeigt
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Fazit:

Meta Descriptions gehören neben dem Meta Title zu den sogenannten Meta Tags und können die Klickrate deiner Webseite in der organischen Suche erhöhen. Sie sind damit zwar „nur“ ein indirekter Rankingfaktor, sollten zu jeder Onpage-Optimierung aber immer dazugehören. Denn Sichtbarkeit ohne Besucher bringt dich in Sachen SEO auch keinen echten Schritt weiter. Schreibe deshalb einzigartige, gute, verständliche und auffordernde Meta-Descriptions und achte darauf, dass die Zielseite deines Onlineshops diese Versprechen auch erfüllen kann.

Du bist schon bei der OnPage-Optimierung? Oder haben wir Fragen offen gelassen rund um das Thema Shopify SEO und Seitentitel? Dann hinterlasse uns gerne einen Kommentar oder schreib uns einfach an! Wir freuen uns, von dir zu hören!


SEO Title Tag: Der perfekte Seitentitel

Title Tag: So erstellst du perfekte SEO Title für deinen Shopify Shop

Alles zum Meta Title: Definition, Länge und Inhalt für deine ersten OnPage SEO Erfolge

Der erste Hebel in der OnPage-Optimierung: Der Seitentitel oder SEO Title kann, richtig eingesetzt, die ersten schnellen Erfolge deiner Shopify Suchmaschinenoptimierung erzielen und gleichzeitig potentielle Kunden zum Klicken animieren. In der Suchmaschinenoptimierung gilt er als einer der wichtigsten Onpage Ranking-Faktoren überhaupt. Doch was ist eigentlich der Title Tag und wie sieht der perfekte SEO Seitentitel aus?

Der Weg zum perfekten SEO Title

Was ist der SEO Title?

Für viele zunächst verwirrend, findest du in der Recherche rund ums Thema Suchmaschinenoptimierung sehr schnell viele Begriffe rund um den Seitentitel. Auch wenn die Schreibweise variiert, gemeint ist immer dasselbe:

  • Title Tag
  • SEO Title
  • Seitentitel
  • SEO Titel
  • Meta Title
  • Meta Titel

Es geht ganz einfach darum, wie deine Seite heißt. Damit ist erstmal nicht deine ganze Website oder dein ganzer Shopify Shop gemeint, sondern tatsächlich jede Seite für sich. Dazu gehören auch Blog-Posts, Landingpages, Kategorieseiten und einzelne Produkte. Kurz: Alles, was eine eigene URL hat, ist für Google eine eigene Seite.

Der Seitentitel ist oftmals der erste Berührungspunkt zwischen potentiellen Kunden und deiner Marke. Richtig gestaltet, kann der Meta Title neben Ranking-Faktor also auch Conversion-Treiner sein.

Title Tag im HTML Code

Der Meta Title (Title Tag) heißt deshalb so technisch, weil er im HTML Code der Seite zu finden ist. Dort ist er im HEAD-Bereich der Website im Code hinterlegt, sodass Suchmaschinen deinen Seitentitel direkt auslesen können und sich nicht im BODY deines contents auf die Suche machen müssen. Dabei musst du dich mit dem Code allerdings nicht beschäftigen, das macht dein Shopify Store ganz von alleine.

Title Tag in den Suchergebnissen

Dargestellt wird der Seitentitel zum einen im Browser, noch viel wichtiger aber: In den Suchergebnissen, den sogenannten SERP Snippets (SERP= Search Engine Result Pages), zusammen mit der Meta Description. Spätestens jetzt dämmert dir wahrscheinlich, warum das Ganze auch SEO Title genannt wird und warum der Title Tag so wichtig ist. User müssen auf den ersten Blick im Suchergebnis erkennen können, dass deine Seite genau das bietet, was sie suchen. Nur dann haben deine Inhalte auch Chancen auf eine gute click through rate. Um dahin zu kommen, muss natürlich erstmal die Suchmaschine verstanden haben, dass deine Seite relevant für diese Suchanfrage ist. Mit dem richtigen Title Tag steht und fällt also so einiges in Sachen SEO. Vielen gilt der Title Tag als wichtigster OnPage Ranking Faktor, auch wenn der Title alleine natürlich noch nicht für gute Rankings sorgt. Wie sieht aber der perfekte Seitentitel für deinen Shopify Shop aus?

    • Maximale Länge des Title Tags: 55-60 Zeichen bzw. maximal 600 Pixel
    • Inhalt: Main Keyword; Secondary Keywords; deine Marke
    • Wording: Aussagekräftig, user-intent bezogen, attraktiv und animierend zum Klicken
    • No Go: Keyword-Stuffing, zu lange oder zu kurze Meta Titles

Die Länge des perfekten Title Tags

Shopify lässt dir im Backend bis zu 70 Zeichen Platz für deinen Title Tag. So lang darf der Title Tag aber eigentlich nicht sein.  Zwar kannst du theoretisch so viele Zeichen in den Title Tag schreiben, wie du möchtest, aber ab etwa 60 Zeichen Länge wird der Title Tag in der Darstellung der Suchergebnisse meist einfach abgeschnitten. Und zwar auch einfach mitten im Wort. Das kann also deine Klickrate deutlich negativ beeinflussen und sieht einfach auch nicht gut aus. Wenn du dich an 55 Zeichen im Title Tag  orientierst und die Ergebnisse mit 60 Zeichen auf ihre korrekte Darstellung prüfst, bist du aber auf der sicheren Seite. Warum „etwa“ und „meist“? Weil die Begrenzung bei 600 Pixeln liegt und die Zeichenanzahl je nach Gerät und Auflösung dementsprechend etwas variiert. Da die Länge in Pixeln bemessen wird, solltest du auch bedenken, dass manche Zeichen deutlich mehr Platz brauchen als andere. Ein „W“ ist beispielsweise viel breiter als ein „I“ – übertreibe es also besser nicht mit Großbuchstaben – die sind in Facebook-Gruppen zu verrückten Theorien ohnehin besser aufgehoben.

Title Tag Shopify: Beispiele

Title Tag in den SERP Snippets der Website von shopify.com: Eindeutige Ausrichtung auf Mainkeyword und Nebenkeywords. Im Vergleich zum Title Tag der deutschen Version auf shopify.de siehst du auch gleich, dass es sich lohnen kann, wirklich einzigartige Seitentitel anhand einer Keyword-Recherche zu vergeben. Hier hat das Suchvolumen der jeweiligen Zielmärkte über den Seitentitel für ein und dieselbe Seite entschieden. Bei der Länge der Meta Description im deutschsprachigen Beispiel bestht jedoch noch Verbesserungsbedarf:

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Mobile Title Tags vs. Desktop Seitentitel

Es mag dich überraschen, aber in der Darstellung der Suchergebnisse auf einem Mobilgerät werden für den Title Tag ein paar Zeichen mehr ausgegeben, weil mitunter eine zweite Zeile genutzt wird. Du musst dich allerdings für einen Title Tag entscheiden, der für alle Geräte gilt, daher halten wir uns an die maximale Länge des Title Tags von etwa 60 Zeichen für den Desktop.

Inhalt deines Title Tags

Auch wenn die Vergabe der Seitentitel für absolute SEO-Anfänger geeignet ist und in deinem Shopify Store ohne jede technische Kenntnis möglich ist: Ein wenig tiefer musst du in die Suchmaschinenoptimierung eintauchen, um wirklich den perfekten Seitentitel zu erstellen. Denn:

  • Jede Seite braucht einen eigenen und einzigartigen Title
  • Der Title Tag sollte das Main Keyword der Seite enthalten
  • Der Title Tag sollte bestenfalls auch noch Nebenkeywords beinhalten

Für jede Shopify SEO Strategie ist die Keyword-Recherche der unumgängliche Ausgangspunkt. Denn jede Seite sollte bestenfalls für genau ein Hauptkeyword optimiert werden und inhaltlich passende Nebenkeywords bedienen. Dieses Main Keyword sowie die Secondary Keywords musst du also vorher festgelegt haben, damit dein Seitentitel auch den Inhalt der Seite transportieren kann. Früher sahen die meisten, heute leider noch viele Title Tags so oder so ähnlich aus:

Pullover kaufen|Pullover bestellen|Pullover shoppen|Pullover online bestellen| ….

Das sogenannte Keyword Stuffing ist aber nicht nur hässlich, sondern auch nutzlos. Weder deine User noch Suchmaschinen fallen heute noch darauf herein. Lege dir im Keyword-Mapping und einer sauberen Struktur deines Shopify Stores also eine gute Strategie zurecht, welches Keyword für welche Seite auch wirklich Sinn ergibt.

Main Keyword im Meta Title

Verwende dein Main Keyword in exakter Schreibweise an der ersten Stelle deines Title Tag. So gewichtest du zum einen die Wortbedeutung und signalisierst dem User auf den ersten Blick, dass er auf deiner Seite richtig ist. Auch Longtail-Varianten können SEO-Erfolge bringen. Im obigen Beispiel könnte der Seitentitel für eine Kategorieseite „Pullover“ (die so natürlich in der Praxis viel zu weit gefasst wäre) schon etwas besser wie folgt aussehen:

Pullover kaufen: Bestelle deinen Pullover online | Pulli.com

Nebenkeywords im Title

Hier haben wir neben dem Main Keyword „Pullover kaufen“ auch noch relevante Nebenkeywords untergebracht. Dabei haben wir mehr Wert auf die User Experience als auf die exakte Schreibweise dieser Secondary Keywords gelegt und einen direkte Aufforderung zur Aktion mit untergebracht. Statt „Pullover online bestellen“ klingt „Bestelle deinen Pullover online“ einfach besser und zeigt dem User klar, worum es auf der Seite geht. Als Shopify Händler wirst du für dieses Main-Keyword sicher keinen Ratgeber veröffentlichen, sondern die Möglichkeit bieten, in deinem Shop zu bestellen.

Deine Marke im Title Tag

Wenn es der Platz erlaubt: Bringe auch deine Marke im Seitentitel unter. Die Suchergebnisse sind oftmals der erste Berührungspunkt des Users mit deiner Brand. Dieses Potential an Sichtbarkeit solltest du immer nutzen, um dein Brand-Marketing auszubauen und Kunden zu Wiederholungstätern zu machen. Genau darum geht es dir ja bei deiner SEO Strategie.

Seitentitel optimieren: Die Kür

Zunächst die Pflicht. Nimm dir die Zeit, für jede Seite einen guten, informativen, einzigartigen Title zu erstellen. Die zehn bis fünfzehn Minuten sollte dir jede Seite wert sein. Doppelte Title Tags funktionieren nicht – damit würdest du der Suchmaschine signalisieren, dass keine dieser Seiten so wirklich relevant für dein Keyword ist! Was du zusätzlich machen kannst, um die Klickrate zu verbessern:

  • Runde oder eckige Klammern, Emoticons verwenden
  • Die Suchergebnisse deiner Wettbewerber genau analysieren
  • Dem Nutzer genau zeigen, was ihn erwartet
  • Unwiderstehlich sein
  1. Klammern: Sie können dir helfen, den Titel zu strukturieren, ohne Platz an Füllwörter zu verschwenden. Dasselbe gilt für Teiler wie „|“, oder auch spezifische Symbole deiner Brand wie das ®
  2. Was hält Google für relevant? Haben alle Ergebnisse in den Top 10 ein ähnliches Format wie eine Anleitung, ein Rezept oder ähnliches? Verwenden viele denselben Begriff im Title (wie „Ratgeber“)? Das gibt dir Aufschluss darüber, was die Suchintention hinter dem Keyword ist. Bediene sie!
  3. Erkläre mit dem Seitentitel, was sich auf der Seite verbirgt: Ist es ein Produkt, eine Kategorie, eine Landingpage für ein lokales Geschäft?
  4. Bringe den User dazu, auf deinen Seitentitel klicken zu wollen. Verzichte dabei aber auf billigen Clickbait oder temporäre Ankündigungen wie beim 38jährigen Räumungsverkauf des Teppichladens

Wie vergibst du Title Tags bei Shopify?

Das geht wirklich kinderleicht – wenn du alles bis hierher abgearbeitet hast:

  1. Logge dich in deinem Shop ein
  2. Wähle unter deinem Onlineshop den Reiter „Seiten“
  3. Klicke die entsprechende Seite an
  4. Unter „Suchmaschinen-Vorschau“ kannst du Option „Website-SEO bearbeiten“ wählen
  5. Seitentitel eintragen
  6. In der Vorschau siehst du nach dem Speichern direkt, wie der Title bestenfalls in den Suchergebnissen erscheinen wird
SEO-Title-Seitentitel-Shopify

Warum wird mein Title Tag nicht im SERP Snippet angezeigt?

Wenn du alle Tipps aus diesem Guide zum perfekten Title Tag befolgt hast, sollte der Seitentitel auch genauso im SERP Snippet erscheinen. Was kann die Ursache dafür sein, dass Google das anders sieht und einen eigenen Title Tag vergibt?

  • Deine Seite wurde noch nicht neu indexiert/gecrawlt: Überprüfe die aktuell indexierte Version der Seite in der Search Console.
  • Ist dein Title Tag wirklich relevant für den Inhalt der Seite? Enthält deine Seite zum Beispiel keinen oder nur sehr wenig Text, kann Google die thematische Relevanz vielleicht gar nicht erfassen.
  • Liefert dein Title Tag genau die Informationen, die auch gesucht werden?
  • Der Title Tag ist nur ein Hebel der Onpage-Optimierung. Ggfs. musst du dir den Rest deiner Seite auch noch vornehmen, um das Gesamtbild stimmig zu machen.

Du bist schon bei der OnPage-Optimierung? Oder haben wir Fragen offen gelassen rund um das Thema Shopify SEO und Seitentitel? Dann hinterlasse uns gerne einen Kommentar oder schreib uns einfach an! Wir freuen uns, von dir zu hören!


Keine Slider im Onlineshop!

Keine Slider im Onlineshop!

7 Gründe, warum du auf Slider in deinem Onlineshop verzichten solltest!

Jeder kennt sie und jede Menge Websites und Onlineshops nutzen sie: Die Slider oder Karussells. Doch nur, weil etwas „schon immer“ so war, ist es noch lange nicht gut. Ganz im Gegenteil zeigen unzählige Studien, dass Slider im Onlineshop aus vielen Gründen genau das Gegenteil von dem bewirken, was sie eigentlich sollen. Sie nerven deine User und schaden deiner Suchmaschinenoptimierung. Wir haben dir hier die 7 stärksten Argumente gesammelt, warum du auf Slider verzichten solltest- und welche Alternative du nutzen kannst!

Welche Nachteile haben Slider im Shop?

Wow, es bewegt sich! Der Trend zum Slider im Onlineshop: Wie alles begann 

Ab etwa 2007 begann die große Stunde der Slider auf Webseiten und Onlineshops. Das hatte vor allem technische Gründe. Die höheren Bandbreiten der Internetanschlüsse von Privathaushalten machten die Darstellung komplexerer Designs möglich. Entwicklungen wie JQuery vereinfachten die Umsetzung für Webdesigner und die oftmals triste Textwüste des Internets wurde plötzlich bunt und lebendig. Anfangs ein echter Eyecatcher, nimmt aber nach nunmehr 13 Jahren die Begeisterung beim User rapide ab. Erinnerst du dich noch an Webseiten, die dich mit Hintergrundmusik in schrecklicher MIDI-Qualität belästigt haben? Ganz ähnlich wirken sich heute Slider aus: Als langweilige Relikte aus einer längst vergangenen Zeit.

Slider im Onlineshop sind out
  1. Niemand sieht sich die Slides in deinem Shop an

Um es genau zu sagen: Nur 1% aller User klicken sich durch einen Slider. Das ist übrigens keine neue Erkenntnis, sondern schon seit einer Studie der Nielsen Norman Group in 2012 dokumentiert. Und dabei handelte es sich nicht um irgendeine Nischen-Seite, sondern um die britische Webseite von Siemens, die im ersten Slide einen Rabattgutschein über 100 Pfund präsentierte. Den niemand zur Kenntnis nahm. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Banner Blindness
  • Der Inhalt entspricht nicht dem, was der User sucht
  • Die Nachricht ist zu kurz eingeblendet

Slider sehen aus wie Werbebanner. Und diese haben die User gelernt zu ignorieren. Deshalb werden auch deine Slider (unbewusst) ignoriert. Dieses Phänomen nennt man „Banner Blindness“, weil wir alle aufgrund der Interneterfahrung blind für Inhalte im Banner-Format geworden sind. Zusätzlich kommen die meisten User in deinen Shop, weil sie etwas bestimmtes gesucht haben – vielleicht sogar alle, sofern du in Sachen Shopify SEO alles richtig gemacht hast. Selbst das beste Sonderangebot wird dann nicht wahrgenommen. Stelle dir vor, du gehst in einen Laden, um ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Du möchtest zum Beispiel ein schwarzes T-Shirt in Größe L. Direkt an der Tür ruft der erste Promoter dir irgendwas von 10% Rabatt auf unsere Handy-Tarife zu und ist nach vier Sekunden schon wieder verschwunden. Da tritt gleich der nächste auf den Plan und bietet dir 10 Kilo Orangen zum Preis von 2 Kilo an. Spätestens jetzt bist du entweder aus dem Laden gerannt oder hast dich schnellstmöglich zu den T-Shirts vorgearbeitet. Genau wie die User in deinem Onlineshop.

  1. Niemand klickt auf deine Call-To-Actions

Das ist logisch. Während du versuchst, diese Angebotsbeschallung auszublenden und einen Ausweg zu finden, rufst du den armen Promotern sicher nicht „Mehr erfahren“ oder „Jetzt zum Newsletter anmelden“ zu, bevor ihre fünf Sekunden verstrichen sind. Eine alte Weisheit der User Experience-Profis: Behelligst du deine Besucher mit einer Vielzahl unterschiedlicher Handlungsaufrufe, werden sie höchstwahrscheinlich keine Handlung ausführen.

Slider im Onlineshop stoeren die user
  1. Die Nachricht ist viel zu kurz sichtbar

Selbst die wenigen Ladenbesucher (im Schnitt nur 1%), die sich auch noch die drei nächsten Marktschreier anhören, hatten gar keine Zeit, das Angebot zu erfassen und eine Kaufentscheidung zu treffen. Bei aller Liebe zu deinen Produkten: Einen No-Brainer, den sich jemand innerhalb von vier bis fünf Sekunden Eiskaltakquise in den Warenkorb legt, wirst du nicht haben.

  1. Slider nerven deine Besucher

Es wird dir anhand unserer ersten drei Punkte schon dämmern: Slider nerven. Sie verstecken die wichtigen Inhalte deiner Seite, weil sie zunächst mal das gesamte Bild einnehmen. Sie „schreien“ deine User an, doch bitte jetzt diese bunten, sich bewegenden Bildchen anzusehen, anstatt die Informationen, die wirklich wichtig sind. Und die sie gesucht haben. Die du genau deshalb auf der Startseite hast. Ein Slider nimmt an, dass deine User passiv sind und sich deinen Shop wie einen Film anschauen wollen. In Wahrheit wollen sie aber nicht berieselt werden, sondern etwas kaufen. Dafür besuchen sie einen Shop. Und du willst sie nicht berieseln, sondern etwas verkaufen. Dafür betreibst du einen Shop. Sie nerven im Übrigen auch aus technischen Gründen, denn:

  1. Slider verlängern die Ladezeit deines Shops

Das ist eigentlich selbsterklärend. Doch viele Shop-Betreiber verzweifeln an den Ladezeiten ihrer Startseite. Die wichtigsten Ursachen sind dabei meist die offensichtlichen. Ein Slider beinhaltet im Schnitt vier bis fünf Bilder, die alle in voller Bildschirmgröße geladen werden müssen. Dabei sollten schon alle Alarmglocken schrillen. Noch schlimmer wird es, wenn mehrere Videos als Slides hinterlegt sind. Dazu kommt das Benötigte Anhängsel aus Script und schon warten deine Besucher auch mal mehrere Sekunden auf Inhalte, die sie gar nicht sehen wollen. Im besten Fall sind sie genervt, im schlimmsten Fall schon weg.

  1. Slider sind nicht für mobile Geräte konzipiert

Wie sollten sie auch! 2007 waren Handys noch von Sony Ericsson und Nokia, mobiles Internet steckte in den Kinderschuhen. Und heute? Siehst du dir Slider im schmalen Hochformat an, mit wirren Zeilenumbrüchen im viel zu kleinen Text und Bildern, von denen 90% abgeschnitten sind. Und noch längeren Ladezeiten. Viel mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

  1. Slider sind schlecht für deine SEO-Bemühungen

Was deine User nervt, nervt auch Google. Die schlechte Usability ist daher der erste negative Faktor deines Sliders hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung. Doch es kommen noch einige mehr hinzu:

  • Lange Ladezeiten
  • Hohe Bounce Rate
  • Schlechte Struktur deiner Inhalte auf der ganzen Seite
  • Viel zu viele Überschriften
  • Kein lesbarer Text
  • Kein Fokusthema

Die Ladezeiten haben wir bereits geklärt. Das Warten auf deinen Shop führt zwangsläufig dazu, dass einige Besucher deinen Shop verlassen, bevor sie sich irgendetwas angesehen haben. Das ist die sogenannte Bounce Rate.  Ist diese höher als beim Wettbewerb erkennt Google: Diese Seite ist nicht relevant für die User. Darüber hinaus haben Slider auch ein ganz klares inhaltliches Problem. Sie bestehen aus mehreren Überschriften, auf welche aber kein Text folgt. Das interpretiert nicht nur Google als schlecht aufbereiteten Inhalt. Das Problem kannst du ohne die „Betriebsbrille“ ganz schnell in einem kleinen Experiment erleben: Besuche einen beliebigen Onlineshop. Du darfst auch zwei oder drei nehmen. Klicke dich durch alle Slides oder lasse sie einmal komplett durchlaufen. Beantworte anschließend die folgenden Fragen:

  • Worum geht es in diesem Shop?
  • Was sind die USPs der Marke?
  • Für welches Thema hast du hier die Experten gefunden?
  • Was war überhaupt auf den Slides zu sehen?

Wir halten einfach mal die Wette, dass du auf diese Fragen kaum brauchbare Antworten gefunden hast. Obwohl du dir die fünf wichtigsten Überschriften und die prominentesten Inhalte vollflächig auf der Startseite dieses Stores angesehen hast – denn genau so werden sie an Google und an den User vermittelt. Wenn du mit deinem Store auf Shopify Seo Ambitionen pflegst, solltest du über die Verwendung eines Sliders also vielleicht noch einmal nachdenken!

Alternativen zum Slider im Onlineshop

Ein Leben ohne Slider – was tun?!

Alles graue Theorie – ich bleibe beim Slider!

Du glaubst uns nicht oder bist der Meinung, dein Slider sei so geil, dass er deine User vollkommen in den Bann zieht? Das kannst du ganz einfach selbst überprüfen: Tracke die Klicks auf die CTAs in deinem Slider oder schau dir über Tools wie Hotjar einfach mal genau an, wie sich deine User in deinem Shop bewegen, was sie sich ansehen, wo sie drüber hinweg scrollen und worauf sie klicken.

Hero-Layout als Alternative zum Slider im Onlineshop

Wenn du auf das grundsätzliche Design mit einem grafischen Element im Vollformat als Store-Opener nicht verzichten willst: Entscheide dich für eine Hero-Section. Das bringt neben dem Eliminieren aller Slider-Nachteile zusätzlich den Vorteil, dass du nur einen richtig guten Inhalt, also nur ein richtig gutes Bild benötigst. Die meisten Slider enthalten ohnehin nur aussagebefreite Stockfotos, die rein dekorativen Charakter – aber mit deinem Brand-Image nichts zu tun – haben. Ein Hero-Image heißt auch: Einen Call-To-Action, und zwar einen wirklich wichtigen. Die Navigation deiner Seite schaffst du über die Kategorien, die du beim richtigen Setup prominent auf der Startseite verlinkt hast und über das Menü. Nutze also den einen CTA für die wichtigste Handlung deiner Kunden. Die kannst du genauso wie das Bild natürlich auch häufiger wechseln.


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